#anarchismus

20 posts · Last used 5d

Back to Timeline
Autonomie und Solidarität @autonomysolidarity@todon.eu · May 15, 2025
Replying to on todon.eu
Beitrag zum Veteranentag in Deutschland aus anarchistischer Sicht "Der Hauptfeind steht in jedem Land, unterhält Militär und Milizen, trägt gerne Uniformen und folgt Befehlsketten. Befehl und Gehorsam und eine ausgeprägte Hierarchie garantieren militärische Operationen im großen Stil. Militär in jedem Land ist geeignet, die eigene Bevölkerung in Schach zu halten und im Bedarfsfall niederzuschlagen. Sowie den äußeren Feind niederzuringen, wenn dies ökonomischen, religiösen und/oder ideologischen Interessen dient. Das Militär zwingt Menschen, die als Männer sozialisiert wurden, in Uniformen und an die Waffe, drillt deren Psyche, bis sie in der Lage sind, Menschen, die sie noch nie zuvor gesehen haben, umzubringen. Diese Männer, denen die soldatischen Tugenden antrainiert werden, um Gewalt gegen den jeweiligen potentiellen Gegner ausüben zu können, sind dann auch bereit „für die Sache“ qualvoll, aber heldenhaft zu krepieren. Posthum gibt es dann ein Ehrengrab. Militär und Patriarchat sind eindeutig miteinander verwoben. Der eigentliche Hauptfeind eines radikalen Antimilitarismus ist deshalb das Patriarchat – es steht in jedem Land und muss überall bekämpft werden." https://emrawi.org/?Beitrag-zum-Veteranentag-in-Deutschland-aus-anarchistischer-Sicht-3673 #Veteranentag #Bundeswehr #Deutschland #Antimilitarismus #Anarchismus #Staat #Herrschaft
15
1
12
Autonomie und Solidarität @autonomysolidarity@todon.eu · Jul 05, 2023
In einer Welt der Ruinen - Gespräche von indigener Anarchie - ausgewählte Texte #Buchtipp "Wir erahnen die tiefere Erforschung von Indigenem Anarchismus in zwei Richtungen gehend: Ein Weg wird der Weg der aktivistischen Wissenschaftler·innen sein (sowohl Indigene als auch Siedler·innen), aus einer anthropologischen und philosophischen Perspektive, die in absolut keiner Verbindung mit denjenigen steht, die sich in der Nähe der Feuer der Autonomie in unseren Ländern befinden (und dies ist der Weg, den wir ganz klar ablehnen). Der andere Weg wird schwierig, kühn, heftig, experimentell und voller Widersprüche sein. Er wird im Rauch um die Feuer herum geteilt werden, die Träume sprechen. Er wird zwischen dem Stilllegen von Pipelines, dem Einschlagen von Firmenfensterscheibeni und Zeremonien gefunden werden. Er wird sich in Hooghans und auf Wohnwagenplätzen finden. Er wird etwas sein, das sich mit seinem ganzen Wesen weigert, festgelegt zu werden, in die Gemeinde des Erfassbaren getrieben zu werden, um eine Erweiterung der kolonialen Ordnung von Ideen und Existenz zu sein. Er wird sich selbst unfassbar machen....." https://rupture.noblogs.org/post/2023/06/28/in-einer-welt-der-ruinen-gesprache-von-indigener-anarchie/ #Anarchismus #Indigenous
6
0
5
Finns End @alexberkman@kolektiva.social · Jul 31, 2026
Hallo zusammen, ich bin #neuhier auf kolektia social, weil es leider social anoxinon zerschossen hat (#socialanoxinon). Das Profil war @finnsend@social.anoxinon.de. Sollten die Daten wieder hergestellt werden, dann ziehe ich trotzdem hier um. Leider weiß ich nicht mehr, wer mir alles gefolgt ist. Aber ich will nicht 15 Tage warten, ihr geht mir im #fediverse zu sehr ab. Besonders in Zeiten, in denen "Landnahme", "Angriff" und "Kontrollverlust" mehr Headlines machen als das humanitäre Desaster von mehr als 43 toten Menschen! In dieser Zeit alleine sein, ist nicht gut. Deswegen bin ich froh, wieder mit euch in Kontakt zu kommen (#notjustsad). Ich bin ein (mittel) alter Anarcho (he/him, bi) aus München, Interessen sind nach wie vor #literatur #geschichte #soziologie Antifa (#dankeantifa) #Anarchismus (Wer verrät uns nie? Die Anarchie!) #lgbtq #linux und #debian und alles, was den fürchterlichen #Rechtsruck und #fckafd verhindert. Ich hoffe, ich finde wieder die Leute, die ich verloren habe. Schön, #wiederhier zu sein. Und danke an das Team von @moderation@kolektiva.social für die Aufnahme! Solidarische Grüße!
2
1
8
Don Trueten :antifa: @thomas@mastodon.trueten.de · Jul 31, 2026
Wenn sie auf dem „Torment Nexus“ bestehen oder: Dein Auto sollte dich nicht ins Gefängnis fahren Vor ein paar Wochen hat ein selbstfahrendes Taxi der Marke Waymo in San Mateo, Kalifornien, zwei Kinder in die Hände der Polizei gebracht. Die Maschine stellte fest, dass ihre beiden 15-jährigen Fahrgäste Alkohol tranken und mit Spielzeugwaffen herumschossen, also alarmierte sie die Polizei, fuhr von selbst auf einen Parkplatz und schaltete sich aus. Die Kinder wurden daraufhin von den bewaffneten Männern (und möglicherweise Frauen) festgenommen, die gnädigerweise beschlossen, die Teenager nicht hinter Gitter zu stecken, sondern sie ihren Eltern zurückzugeben. Diesmal. Fast jeder Artikel, den ich zu diesem Thema gelesen habe, will unbedingt betonen, dass die Kinder nicht im Auto eingesperrt waren, dass sie frei waren, zu gehen. Dass es den beiden Fünfzehnjährigen freistand, von einem beliebigen Parkplatz aus zu gehen, Gott weiß, wie weit von zu Hause entfernt. Als ob das alles in Ordnung machen würde. Und ich habe viele Artikel über den Vorfall gelesen, weil mich mindestens ein Dutzend Leute in den Beiträgen getaggt oder mir Nachrichten dazu geschickt haben. Denn 2015 veröffentlichte Vice eine Kurzgeschichte von mir namens One Star, in der es um einen nicht-binären Graffitikünstler geht, der in einem selbstfahrenden Taxi gefangen ist, das beschließt, ihn ins Gefängnis zu fahren. Es ist eine kurze Lektüre, kaum länger als mein durchschnittlicher Newsletter. Ich kam mir damals, als ich sie schrieb, richtig clever vor. Die Idee dazu kam mir, als ich mit ein paar Freunden in dem Van, in dem ich früher gewohnt hatte und den ich „Leviathan“ getauft hatte, quer durch das Land reiste. Weil er gigantisch war und die Zivilisation verkörperte. Selbstfahrende Autos befanden sich zu diesem Zeitpunkt gerade mal in der Proof-of-Concept-Phase, aber ich erklärte, dass ich es toll fände, wenn „Leviathan“ von selbst fahren könnte – wenn ich einfach hinten in meinem eigenen Bett schlafen könnte, während mein Van mich dorthin bringt, wo ich hinwollte. „Wenn sie selbstfahrende Autos erfinden, werden sie die Leute einfach ins Gefängnis fahren. Das weißt du doch, oder?“, sagte mein Freund zu mir. Ich hatte keine Antwort für ihn, denn er hatte recht. Es gab nie eine Chance, dass eine Strafgesellschaft wie die USA selbstfahrende Autos als etwas anderes entwickeln würde als eine Erweiterung der sozialen Kontrolle und der Strafjustiz. (...) Weiterlesen in meiner Übersetzung des Essays „When They Insist Upon the Torment Nexus or: your car should not drive you to jail“ von Margaret Killjoy / @margaret@kolektiva.social vom 29. Juli 2026 #KünstlicheIntelligens #ArtificialIntelligence #CapitalismIsADeathCult #Anarchismus #TormentNexus
9
0
13
Don Trueten :antifa: @thomas@mastodon.trueten.de · Jul 27, 2026
Ein „Roter Schrecken“, der groß genug ist für uns alle oder: Man muss nicht mal ein „Roter“ sein, um den Faschisten Angst einzujagen Ich glaube, die Leute missverstehen dieses berühmte Anti-Nazi-Gedicht „Zuerst kamen sie“, das auf den Schriften des konservativen lutherischen Pastors Martin Niemöller basiert. Du kennst es sicher: Zuerst kamen sie für die Kommunisten, und ich habe nichts gesagt, weil ich kein Kommunist war. Dann holten sie die Juden, die Sozialdemokraten, die Gewerkschafter. Als sie mich holten, war niemand mehr da, der seine Stimme erhob. Ich glaube, dieses Gedicht ist vielleicht das einflussreichste Schriftstück des 20. Jahrhunderts, zumindest was seine Auswirkungen auf die Weltpolitik angeht. Wenn ich mit Leuten über antifaschistische Organisation spreche und sage: „Du weißt schon, das Gedicht“, wissen die Leute, welches Gedicht ich meine. Als ich nach Minneapolis fuhr und mit unpolitischen Großmüttern sprach, die draußen in der kältesten Witterung standen, die ich je in meinem Leben erlebt habe, haben sie sich auf dieses Gedicht bezogen. Dieses Gedicht ist die klarste, prägnanteste Beschreibung der Notwendigkeit von Solidarität unter den Menschen angesichts des Faschismus, die ich je gelesen habe. Und die Tatsache, dass die Menschen es gelesen und seine Lehre verinnerlicht haben, könnte durchaus der Grund sein, warum die Menschen in den Vereinigten Staaten gerade jetzt so hart gegen den Faschismus kämpfen. Falls du es noch nicht gelesen hast: Die vielleicht älteste Version des Gedichts, übersetzt aus dem Deutschen, lautet: »Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Juden einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Jude. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.« Mir gefällt diese ursprüngliche Formulierung ein bisschen besser als die anderen, die ich gesehen habe, weil da nicht „Zuerst holten sie …“ steht, sondern einfach nur „Sie holten …“. Wir haben ein Problem auf der Linken, wo wir alle versuchen, die „Unterdrückungs-Olympiade“ zu spielen, bei der wir alle darum wetteifern, die Am-stärksten-Unterdrückten zu sein und daher die Am-stärksten-Stimme zu haben. („Unterdrückungs-Olympiade“ ist ein Begriff, den die Feministin Elizabeth Martínez 1993 im Gespräch mit Angela Davis geprägt hat. Es ist kein neumodischer Versuch, Identitätspolitik abzutun, sondern vielmehr eine Erinnerung daran, unsere Aufmerksamkeit darauf zu richten, dass unsere vielfältigen und unterschiedlichen Identitäten eine Quelle der Solidarität sein sollten, nicht des Wettbewerbs.) Nun ist bekannt und wichtig, dass die Nazis Menschen sowohl aufgrund ihrer Identität (wie ethnische Zugehörigkeit, Religion, Behinderung und Sexualität) als auch aufgrund ihrer Ideologie (Anarchisten, Kommunisten und Sozialdemokraten – die drei Gruppen, aus denen sich die traditionelle Linke zusammensetzt) verhaftet und getötet haben. Die modernen Faschisten sind da nicht anders. Ihre ersten Ziele (da sage ich schon wieder „erste“) waren Einwanderer und Trans-Menschen – bequeme Sündenböcke für alle Probleme der Gesellschaft –, obwohl sie natürlich darauf aus sind, alle marginalisierten Menschen aus dem öffentlichen Leben zu entfernen. (...) Weiterlesen in meiner Übersetzung des Essays „A Red Scare Big Enough For All of Us or: you don't even have to be a red to scare the fascists“ von Margaret Killjoy / @margaret@kolektiva.social #Anarchismus #Sozialismus #Kommunismus #Antifa #Geschichte
2
0
4
transform-social @transform@climatejustice.social · Jul 24, 2026
#DykeMarch Berlin: Ja, gemeinsam gegen Faschismus, gute Idee. Wenn dann aber autoritäre Kommunist*innen wie "Pride Rebellion" beteiligt sind und die Gefahr besteht, dass die Demo mal wieder für andere Zwecke übernommen wird, wo bleibt denn da Selbstbestimmung, Solidarität, Liebe und Anarchie? #Berlin #Anarchismus #Queer
2
0
0
Anti. 🐘 @antiaall3s@chaos.social · Nov 20, 2023
Milei sei "Anarchokapitalist"?! WTF!? Der Kapitalismus hat angerufen, er möchte seine Hierarchie- und Obrigkeitshörigkeit zurück haben. #Anarchismus und #Kapitalismus waren schon immer Gegenpole und werden es immer sein. Und das ändert sich auch nicht wenn irgendwelche #Edgelord-Politiker sich als "Anarchokapitalisten" mit Kettensäge branden. https://social.pmj.rocks/@srfnewsrss/111441131038650577
7
1
3
Thomas @breakdownthewalls@freiburg.social · Jul 16, 2026
⛔ Palantir in Freiburg nicht willkommen! ✋ Lautstarke Kundgebung gegen Palantir-Aufritt auf der Freiburger Messe! Als bekannt wurde, dass Palantir in Freiburg beim "Käpsele Innovation Festival" auf einem Panel würde sprechen dürfen, formierte sich zivilgesellschaftlicher Protest. Palantir, das u.a. Peter Thiel gehörende Unternehmen, bietet Staaten Tools für Massenüberwachung, Kontrolle und Verfolgung von Menschen. Heute kamen dann ab 17:30 Uhr einige Anarchist:innen und verteilten Flugblätter gegen den Auftritt von Palantir. 🏴 🚩 Die ab 18 Uhr dann präsenten K-Gruppen wurden von einer Polizeikette erst gehindert auf den Platz vor den Eingang zur Messe zu kommen, bis ihnen dann doch eine Kundgebung ermöglicht wurde. Von der Polizeipräsenz, darunter auch der Staatsschutz, ließen sich die Anwesenden nicht einschüchtern! #palantir #fwtm #freiburg #freiburgimBreisgau #messefreiburg #polizei #polizeibw #kundgebung #anarchismus #donnerstag #kapsele #innvoationfestival #palatirkills #usa #deutschland #innenpolitik #stuttgart #bundestag #innenministerium #kommunisten #staatsschutz
1
0
1
Autonomie und Solidarität @autonomysolidarity@todon.eu · Mar 24, 2025
"In der Archäologie ist traditionell die Vorstellung verbreitet, dass größere Menschenmengen sich nur mit ­hierarchischer Kontrolle organisieren ließen. Unsere Cucuteni-Trypillia-Gesellschaften [5.050 bis 2.950 v.Chr. im heutigen Osteuropa] sind das Gegenbeispiel: Sie sind zu ihrer Zeit die wohl größten Siedlungen, aber ihre egalitären Strukturen haben sehr wohl große Menschenmengen als Gesellschaft zusammengehalten. Die Vorstellung, Hierarchie sei immer notwendig, ist also anscheinend nicht richtig." https://taz.de/Archaeologe-ueber-neuen-Forschungsansatz/!6067477/ #Anarchismus #Anarchie #Anarchism #Archäologie #Forschung #MutualAid #Staat #Herrschaft
93
1
77
Autonomie und Solidarität @autonomysolidarity@todon.eu · Jul 05, 2025
Replying to @autonomysolidarity@todon.eu
Anarchistisches Verständnis von Basisarbeit 'Anarchismus wird in der linken Szene oft missverstanden – als abstraktes Gedankenspiel, als Kritik ohne Anschluss an das alltägliche Leben oder als Ausdruck individualistischer Rebellion. Dabei ist er im Kern eine Praxis: eine Einladung zur kollektiven Veränderung, die in den konkreten Widersprüchen des Alltags wurzelt. Genau an diesem Punkt setzt anarchistische Basisarbeit an. (...) "Wir sind kein linker Szene-Ort sondern ein Zentrum für den offenen Austausch. Das Ziel des Raums ist zu aller erst einmal eine Gemeinschaft zu schaffen, die Vereinzelung zu überwinden, dass wir uns wieder einander kennen und helfen als Nachbarn."' https://www.anarchismus.de/blog/theorie/anarchistisches-verstaendnis-von-basisarbeit #Anarchy #Anarchismus #MutualAid #DirectAction #Solidarität
8
1
5
Autonomie und Solidarität @autonomysolidarity@todon.eu · Sep 04, 2025
Replying to @autonomysolidarity@todon.eu
‚Der Anarchismus lässt sich nicht auf Antistaatlichkeit reduzieren. Historische wie auch heutige Anarchist*innen formulieren eine Kritik an mehreren Herrschaftsformen: der ökonomischen Herrschaft, der nationalistischen, imperialistischen und politisch-institutionellen Herrschaft sowie der ideologisch-kulturellen und religiösen Herrschaft. Aus dieser Perspektive heraus streben wir Anarchist*innen danach, verschiedene Formen der Unterdrückung zu bekämpfen und zu überwinden – so positioniert sich der Anarchismus entschlossen gegen ökonomische Ausbeutung, Rassismus, Sexismus, Trans- und Homofeindlichkeit und alles, was die freie Entfaltung der Menschen behindert…..‘ Was ist Anarchismus? https://anarchism.ch/was-ist-anarchismus/ #Anarchie #Anarchismus
26
1
19
Autonomie und Solidarität @autonomysolidarity@todon.eu · Jul 12, 2026
Replying to @autonomysolidarity@todon.eu
Soziale Gleichheit in der Frühgeschichte – Wie Siedlungen ohne Hierarchie auskamen ‚Lange dachten Archäologen, dass mit der Sesshaftwerdung des Menschen die soziale Ungleichheit in den Gemeinschaften begann: je mehr Menschen, desto mehr Hierarchie. Doch erneute Analysen der Besiedlung im Karpatenbecken in der Jungsteinzeit und in der Bronzezeit zeigen, dass zwar die Fähigkeit zu kollektivem Handeln zunahm und auch der materielle Wohlstand, aber nicht zwangsläufig die Ungleichheit. Menschen verließen Siedlungen, in denen sich erste Hierarchien entwickelten….‘ https://www.swr.de/swrkultur/wissen/soziale-gleichheit-in-der-fruehgeschichte-wie-siedlungen-ohne-hierarchie-auskamen-das-wissen-2026-02-04-100.html #Anarchismus #Anarchie #Geschichte #History
39
0
40
Autonomie und Solidarität @autonomysolidarity@todon.eu · Jul 09, 2023
In Erinnerung an Erich Kurt Mühsam Geboren am 6. April 1878 in Berlin; von den Nazis ermordet am 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg. Er war er ein anarchistischer deutscher Schriftsteller, Publizist und Antimilitarist. "Anarchie ist Freiheit von Zwang, Gewalt, Knechtung, Gesetz, Zentralisation, Staat. Die anarchistische Gesellschaft setzt an deren Stelle: Freiwilligkeit, Verständigung, Vertrag, Konvention, Bündnis, Volk. Aber die Menschen verlangen nach Herrschaft, weil sie in sich selbst keine Beherrschtheit haben. Sie küssen die Talare der Priester und die Stiefel der Fürsten, weil sie keine Selbstachtung haben und ihren Verehrungssinn nach außen produzieren müssen. Sie schreien nach Polizei, weil sie allein sich nicht schützen können gegen die Bestialität ihrer Instinkte. Wo ihr Zusammenleben gemeinsame Entschlüsse verlangt, da lassen sie sich vertreten (die deutsche Sprache ist sehr feinfühlig), weil sie den eigenen Entschlüssen zu trauen nicht dem Mut haben. " 1919 in der Haft in Ansbach verfasst http://erich-muehsam.de/ https://www.literaturportal-bayern.de/themen?task=lpbtheme.default&id=1434 #Anarchie #Anarchismus #Anitmilitarismus #Sichfügenheisstluegen
125
10
122
Don Trueten :antifa: @thomas@mastodon.trueten.de · Jul 09, 2026
Mit unseren Händen und unseren Körpern oder: Wenn du beruflich am Computer arbeitest, solltest du körperliche Hobbys betreiben Dieses Essay baut auf meinem Text „The Punk Rock Good Life“ auf. (Zur deutschen Übersetzung hier entlang)  Die Hausbesetzer in Amsterdam waren nicht gerade begeistert von mir. Die Räumungswelle stand bevor – die Hausbesetzer in Amsterdam leisteten immer so heftigen Widerstand, dass die Polizei aus dem ganzen Land anrücken musste, um auch nur eine einzige besetzte Wohnung zu räumen; daher wurden mehrmals im Jahr mehrere besetzte Wohnungen an einem einzigen Tag geräumt. Die Räumungswelle stand bevor, und die Hausbesetzer machten sich bereit. Wenn du nicht sofort auf der Seite der Hausbesetzer stehst, dann lass mich dir Folgendes sagen: In den 1980er Jahren hatte die Immobilienspekulation ein Drittel von Amsterdam leer stehen lassen, während die Menschen dringend Wohnraum brauchten; also begannen Hausbesetzer, leerstehende Gebäude zu nutzen, um sich selbst und andere unterzubringen. Niederländische Hausbesetzer waren stolz darauf, ihre Räume zu verschönern, statt nur in Elend zu leben, und ich habe noch nie eine Gemeinschaft von Menschen getroffen, die sich so sehr für die Eigenreparatur von Wohnungen engagierte und dazu fähig war. Sogar die Regierung stimmte zu, dass die Hausbesetzung ein gesellschaftliches Gut war, und jahrzehntelang war es legal, jedes Gebäude zu besetzen, das seit mehr als einem Jahr leer stand und für das der Eigentümer keine Pläne hatte. Aber die Regierung tat das nicht aus reiner Herzensgüte. Die Hausbesetzungen kamen zuerst, und die Regierung eilte hinterher. (So laufen übrigens alle gesellschaftlichen Veränderungen ab.) Selbst in einer Zeit legaler Hausbesetzungen wussten die Hausbesetzer, dass sie ihre Gebäude verteidigen mussten. Würden Räumungen jemals einfach werden, wäre es mit den Hausbesetzungen vorbei. Jede Räumung war also ein wildes Spektakel aus Farbbomben (von den Hausbesetzern) und Wasserwerfern sowie Tränengas (von der Polizei). Die Leute erzählten mir Geschichten von Farbbomben-Katapulten auf den Dächern. Die Leute erzählten mir Geschichten davon, wie die Polizei einmal den Haupteingang aufgab, einen Schiffscontainer mit Polizisten füllte und ihn mit einem Kran hochhob, um im dritten Stock einzubrechen – nur damit die Hausbesetzer den Container mit einer langen Holzstange im Kreis herumwirbelten. Übrigens stellten sie ihre Farbbomben so her, dass sie Luftballons in Wachs tauchten, sie dann entleerten, um eine hohle Hülle zu erhalten, die sie mit Farbe füllten und anschließend mit mehr Wachs versiegelten. Falls du neugierig warst. Die Leute hatten mir eine wilde Geschichte nach der anderen erzählt – von versteckten, federbetätigten Falltüren, von leeren Bierfässern, die bereitstanden, um das Treppenhaus hinunterzufallen, von den Home Alone-Streichen, die ihre Lebensweise bewahrten und Immobilienjäger davon abhielten, ihre Stadt erneut zu zerstören. Sie erzählten mir diese Geschichten und waren ziemlich enttäuscht von mir, als wir uns auf die Räumungswelle vorbereiteten und ich erklärte, dass ich so gut wie keine handwerklichen Fähigkeiten hatte. Vor allem wusste ich nicht, wie man schweißt. Was für ein Mensch weiß denn nicht, wie man schweißt, fragten sie sich. Leute wie ich, lautete die Antwort. Ein amerikanischer Kunsthochschulabbrecher, der Fotografie studiert hatte. Ich wusste nicht, wie man schweißt. (...) Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrags "With Our Hands and Our Bodies or: if you work on a computer for a living, do physical hobbies" von Margaret Killjoy / @margaret@kolektiva.social vom 08. Juli 2026 #Squat #Hausbesetzung #Amsterdam #Schweißen #Anarchismus
1
0
2
Gustav Landauer Initiative @gustav_landauer@digitalcourage.social · Jul 08, 2026
Zwei Veranstaltungen am Todestag von Erich-Mühsam Wie jedes Jahr treffen sich Freunde und Freundinnen von Erich Mühsam an seinem Todestag zu einem Beisammensein mit Picknick am Grab der beiden Mühsams. Wer mag, liest etwas vor oder singt oder klönt auch nur. 📆 Freitag, 10. Juli 2026 🕑 ab 14:30 Uhr 📍 Waldfriedhof Dahlem, Hüttenweg 4, Berlin „Der geht neben einem, der bleibt da!“ – Szenische Lesung von Hufeisern gegen Rechts am Erich-Mühsam-Gedenkstein in Berlin-Britz. 📆 Freitag, 10. Juli 2026 🕑 18:00 Uhr 📍 Dörchläuchtingstr. 52, Berlin ℹ️ www.hufeiserngegenrechts.de #Mühsam #ErichMühsam #Anarchismus
14
0
15
Autonomie und Solidarität @autonomysolidarity@todon.eu · Jun 25, 2026
7
0
18
Gustav Landauer Initiative @gustav_landauer@digitalcourage.social · Jul 02, 2026
Gedenkdemonstration zum 92. Todestag von Erich Mühsam Erich Mühsams Kampf gegen Militarismus, Unterdrückung und für eine gerechte Gesellschaft machte ihn zu einem der ersten Opfer des NS-Regimes. Am 28. Februar 1933 wurde er verhaftet und durchlief mehrere Gefängnisse und Lager, bevor er in der Nacht auf den 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg von SS-Schergen brutal ermordet wurde. Anlässlich seines Todestags findet in Oranienburg auch dieses Jahr eine Gedenkdemonstration mit anschließendem Kulturprogramm statt: 📆 11. Juli 2026 🕑 14:00 Uhr 📍Bahnhofsplatz, 16515 Oranienburg ℹ️ https://oranienburg.de/Rathaus-Service/Aktuelles/Veranstaltungen/Gedenkdemonstration-zum-92-Todestag-von-Erich-M%C3%BChsam.php?object=tx,%202967.4.1&ModID=11&FID=2967.7716.1&NavID=2967.14&La=1&sfreg=1&bn=1 Abschlusskundgebung am Gedenkort des einstigen KZ Oranienburg: 📆 11. Juli 2026 🕑 16:00 Uhr 📍Berliner Str. 47, 16515 Oranienburg Anschließend folgt ein Kulturprogramm mit Musik von Claudia & Hagen, Paul Geigerzähler und dem Theater Tallercito. #Mühsam #ErichMühsam #Anarchismus #Demo #Oranienburg #O1107 #Demonstration
10
0
14
Autonomie und Solidarität @autonomysolidarity@todon.eu · Feb 08, 2023
Eine aktualisierende Rückschau auf die Beziehung zwischen #Punk und #Anarchismus PUNKROCK IST GLEICH #ANARCHIE PLUS GITARREN UND DRUMS. ALLES ANDERE WÜRDE NUR BEDEUTEN SICH ZU UNTERWERFEN! "Wie ist #Punk aus den Gegenkulturen der 1960er Jahre hervorgegangen, die er angeblich ablehnte? Warum spielt Punk Ende des 20. Jahrhunderts eine so zentrale Rolle beim Wiederaufleben des #Anarchismus auf der ganzen Welt? Wie hat Punk die partizipativen Medien des digitalen Zeitalters vorweggenommen? Und was kann uns Punk und sein Erbe heute lehren?" https://crimethinc.com/2022/12/13/punk-eine-gefahrliche-utopie-eine-aktualisierende-ruckschau-auf-die-beziehung-zwischen-punk-und-anarchismus-1 #Music #Musik #Punkrock
41
0
41
Autonomie und Solidarität @autonomysolidarity@todon.eu · Jun 30, 2026
Replying to @autonomysolidarity@todon.eu
Die lange Geschichte einer politischen Utopie #Anarchie Freiheit ohne Staat, Herrschaft und Zwang: Die Ideen des Anarchisten Michail Bakunin faszinieren und provozieren bis heute. Viele verbinden Anarchismus mit Chaos und Gewalt. Tatsächlich entstand er als ernsthafte politische Alternative.…. https://www.deutschlandfunkkultur.de/wer-ist-heute-noch-anarchist-100.html #Protest #Anarchismus #Anarchy #Staat #Herrschaft
37
0
43
funz @funz@todon.eu · Jan 16, 2026
Suche einen Roman, der als Setting den Zusammenbruch der Ordnung hat. Und dann finden die Akteure zusammen und bauen sich Alternativen auf. Am Anfang noch gemeinsames Plündern, trotzdem Barbarei verhindern. Ein möglichst realistisches Szenario, nicht zu rosarot. Gibts da was? Falls nicht, wärs doch schön, wenn sich jemand dran versuchen könnte ;) Bitte Reposten. Danke! #SolarPunk #SolidarischesPreppen #Utopie #GegenseitigeHilfe #Anarchismus
16
22
23