#nationalsozialismus

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Finns End @alexberkman@kolektiva.social · Aug 05, 2026
Es ist eine Schande, dass auf Metal-Festivals wie dem Brutal Assault unzählige Menschen mit #Burzum-Shirts und -Patches zu sehen sind und dass diese auch in zahlreichen Händler-Shops vor Ort verkauft werden. Wer sich mit Burzum nicht auskennt, hier eine kurze Einordnung. Burzum ist die Black Metal-Band des Neonazis, Mörders und Rassisten Varg Vikernes (später Louis Cachet) aus Norwegen. 1993 ermordete er seinen Band-Kollegen Øystein Aarseth von #Mayhem. Schon zuvor ließ er sich vor Hakenkreuzfahnen ablichten oder versuchte ein Ku Klux Klan-Chapter in Bergen zu gründen. Nach dem Mord mit 23 Messerstichen verbüßte Vikernes eine Haftstrafe von 1993 bis 2009. In dieser Zeit bekannte er sich offen zum #Nationalsozialismus, leugnete den Holocaust und sprach sich klar für das Recht des Stärkeren im sozialdarwinistischen Sinne und für die Unterdrückung der Schwächeren aus. Während dieser Zeit erschienen seine bekanntesten Alben. Zwar 'distanzierte' er sich später etwas vom NS, sein rechtsextremes, neuheidnisches Weltbild mit eindeutig antisemitischem und rassistischem Fundament ist jedoch auch in den neueren Texten auf seiner Webseite öffentlich nachzulesen. Burzum ist das ideologische Vorbild der gesamten Nationalist Socialist Black Metal-Szene, #NSBM. So war der Mord Vikernes beispielsweise Inspiration für den eigenen Mord des Neonazis Hendrik Möbus an seinem Mitschüler Sandro Beyer. Auch Möbus veröffentlichte während seiner Haftstrafe die Alben seiner NSBM-Band #Absurd. Ebenfalls schickte der Massenmörder und Neonazi Anders Behring #Breivik eine Kopie seines Manifests zur Ehrung an Vikernes. Eine ins Feld geführte Trennung von Autor/Künstler und Werk ist im Falle Burzum nicht möglich und der Versuch, die Musik eines Neonazis hören zu können, ohne Sanktionen der Metal-Szene fürchten zu müssen. Gerade die Welle des Black Metal in Norwegen Anfang der 1990er forderte im Sinne einer "Trueness", dass der Künstler die thematisierterten Werte der Musik lebt und diese Teil des persönlichen Charakters der Kunstschaffenden ist. Der künstlerische und wirtschaftliche Erfolg hing maßgeblich von dieser zur Schau gestellten Verschmelzung ab. Zahlreiche Morde, Selbstmorde, Kirchenverbrennungen und Körperverletzungen zeugen von diesem Versuch, eine lebende Verkörperung von Härte, Unnachgiebigkeit und Dominanz, die man in seiner Musik und den Texten zelebrierte, zu sein. Auch wenn die Texte von Burzum keine eindeutig rassistischen oder neonazistischen Stellen aufweisen, weiß jeder, wie die darin thematisierte germanische Mythologie und Naturmystik zu deuten ist. Wer heute auf einem Metal Festival ein Burzum-Shirt trägt, stellt einen Teil dieser Härte zur Schau und verdeutlicht, dass sie oder er sich nicht einer vermeintlichen "Cancel Culture" oder "Wokeness" unterwirft und deswegen offen ein Shirt des bekanntesten Neonazis der Metal-Szene trägt. Damit signalisiert man der Szene, zumindest einen Teil der in den 1990er-Jahren geforderten Trueness zu verkörpern. Zumindest zeigt man, dass man kein Problem mit Neonazis hat. Ein Metal-Festival, das den Verkauf von Burzum Patches und Shirts erlaubt, setzt ein Zeichen dafür, dieses rechtsextreme Signaling zumindest zu tolerieren. Da kann man auf der Website noch so oft für "Respekt, Offenheit und Toleranz" werben, denn der Verkauf von Burzum-Merch sponsert eben direkt den dahinter stehenden Menschen, der ein unverholener Neonazi, Rassist und Antisemit war bzw. ist und der heute nach wie vor Aussagen tätigt, dass beispielsweise Menschen ohne blaue Augen nicht nach Valhalla kommen können. Gerade im Zuge der Diskussion um Security-Mitarbeiter bei #Wacken, die mit tätowierter Schwarzer Sonne Leute anwiesen, Regenbogen-Patches abzunehmen, da keine politischen Patches geduldet würden, ist es wichtig für das Thema #Rechtsextremismus in der Metal-Szene zu sensibilisieren. Auch angesichts des Rechtsrucks, in dem wir derzeit leben, oder gerade deswegen müssen wir den Druck erhöhen, um eine weitere Normalisierung von Gedankengut zu unterbinden, das Menschen, die nicht in dieses Weltbild passen, offen jegliche Würde und Berechtigung abspricht. Übrigens möchte ich nicht die gesamte Metal-Szene pauschal verurteilen. Auch nicht das Genre Black Metal. Aber es ist dringend Zeit, dass sich die Szene, die Künsler:innen sowie die Fans mit den Verdrängungsmechanismen und dem blinden Auge für Rechtsextremismus der Metal-Gemeinde auseinandersetzen. Es wäre daher schön, wenn ihr den Post teilt und dem Thema damit zu der Aufmerksamkeit verhelft, die dafür nötig ist. Unten stelle ich noch ein paar Links rein. Please share. Danke. https://memoryscreenzine.wordpress.com/2020/11/30/statement-why-it-is-still-not-cool-to-listen-to-burzum/ https://www.reuters.com/article/us-france-norway-breivik/man-linked-to-norwegian-mass-killer-breivik-arrested-in-france-idUSBRE96F0FY20130716/ https://de.wikipedia.org/wiki/Varg_Vikernes https://rechtsaussen.berlin/2015/03/satansmoerder-als-neonazi-netzwerker/ #brutalassault #metal #metalszene #antifa #metalfestival #festival #vargvikernes #blackmetal #rechtsruck #fcknzs #rassismus
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Thies Marsen @thiesmarsen@mastodon.social · Jul 20, 2026
Heute vor 82 Jahren versuchte eine Gruppe Verschwörer um Graf Stauffenberg Hitler mit einer Bombe zu töten. Mein Opa, ein Generalstabsoffizier, war in unmittelbarer Nähe des Tatorts, meine Oma behauptete, sie habe die Ledermappe besorgt, in der die Bombe versteckt war. Dieser unglaublichen bzw. unglaubwürdigen Familienlegende bin ich für den #podcast „Alles Geschichte“ nachgegangen. Wer‘s noch nicht gehört hat: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:63cecf9eb621ddf2/ #ns #nationalsozialismus #geschichte #hitler #stauffenberg
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NDR @NDR@ard.social · May 10, 2026
📚🔥 Am 10. Mai 1933 verbrannten die Nationalsozialisten in vielen deutschen Städten tausende Bücher jüdischer und politisch missliebiger Autorinnen und Autoren. Die Bücherverbrennungen standen für Ausgrenzung, Propaganda und die Zerstörung freier Meinungen. Heinrich Heines Warnung wurde später grausame Realität: „Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“ 📝 https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/buecherverbrennung-1933-als-die-nazis-gedanken-in-flammen-setzten,buecherverbrennung2.html?at_medium=mastodon&at_campaign=NDR.de #NDR #Bücherverbrennung #Nationalsozialismus #Niewieder
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DGB Niedersachsen @DGBNiedersachsen@norden.social · May 08, 2026
Nie wieder Krieg! Nie wieder #Faschismus! Diese gewerkschaftliche Grundhaltung prägt unser Handeln. #DGB #Gewerkschaft #8Mai #Nationalsozialismus #Antifaschismus #noafd
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Privatarchiv Köster Olsberg @privatarchiv@olsberg.social · May 03, 2026
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dadamsda @dadamsda@mstdn.social · Feb 22, 2026
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