Ralf Wördehoff
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@netzpolitik
Zum Gesichtsscan sagt Anja Treichel, Geschäftsführerin des Vereins „Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe“:
Viele Familien – insbesondere solche mit Flucht- oder Migrationserfahrungen und solche, die in Diktaturen/ autoritären Regimen aufgewachsen sind – sind sensibel gegenüber staatlicher oder kommerzieller Datenerfassung.
Ich bin auch sensibel gegen diese Art von Datenerfassung. Jeder sollte sensibel gegen diese Art der Datenerfassung sein. Familien, die aus Diktaturen kommen oder unter autoritären Regimen leben mussten, haben gelernt, dass diese Art der Datenerfassung ein Merkmal von Diktaturen und autoritären Regimen ist. Diese brauchen die Daten und Massenüberwachung, die dadurch ermöglicht wird, um Demokratie unmöglich zu machen.
Ich möchte in einer Demokratie leben und brauche dazu auch im Internet Räume, in denen ich unüberwacht Meinungen und Ideen austauschen kann, was wiederum Grundlage von Demokratie ist.
Warum nur haben so viele Politiker, die sich demokratisch nennen, diese feuchten Träume von Massenüberwachung und Einschränkung. Das dabei etwas gutes und wirksames zum Kinder- und Jugendschutz oder zur Kriminalitätsbekämpfung herauskommt, glaubt keiner, der sich im Internet und in der SW-Entwicklung auskennt.
Mit dem #DiDay emanzipiere ich mich von US-Amerikanischen Einflüssen und Ausspähungen sowie Einbrüchen in meine Privatsphäre. Ich tue das nicht, um die TechBros durch die EU-Regierung oder andere wie die für mich direkt relevante deutsche oder niedersächsische zu ersetzen.