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Computeum Vilshofen

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Ein kleines Museum mit alten Computern und großen Ambitionen.

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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Aug 01, 2026
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Ein kleines Museum mit alten Computern und großen Ambitionen.

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Bei uns war die Verwendung von Funkmesswagen der Bundespost zur Jagt auf Schwarzseher eine von der GEZ begeistert nicht dementierte Legende, in England jedoch gab es die wirklich:

https://www.youtube.com/watch?v=U8mSHKsyWDw

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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Jul 30, 2026
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Ein kleines Museum mit alten Computern und großen Ambitionen.

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Richtig hübsche Recherche zu Lorem Ipsum

https://www.youtube.com/watch?v=kL1PDqzqhM4

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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Jul 27, 2026
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Ein kleines Museum mit alten Computern und großen Ambitionen.

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Schon lustig, dass ein 170+ Jahre altes Gesetz gegen Wetten im Wilden Westen mit den heutigen 'Prediction Markets' aktueller denn je wird.

Kein echtes Problem der Wahlen, nur ein weiterer Fall von Marketing per Clickbait und spaltenden Pseudo-Konflikt. Hauptsache Aufmerksamkeit für das Wettbüro.

So beliebt (und legal) wie Online-Wetten in den USA inzwischen sind muss man sich aber schon fragen wie das ausgeht.

https://www.npr.org/2026/07/27/nx-s1-5905360

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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Jun 28, 2026
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Ein kleines Museum mit alten Computern und großen Ambitionen.

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Angesichts der Temperaturentwicklung werden wir heute nicht aufmachen. Nächsten Sonntag dann wieder normal. Und für nächstes Jahr brauchen wir wohl doch eine Klimaanlage - weil auch ohne Rekordtemperaturen ist es im Computeum im Sommer schon arg Heiss. Nicht nur uns sondern auch unseren Schmuckstücken. https://blog.computeum.org/2026/06/28/hitzefrei-wir-haben-am-28-6-geschlossen/
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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Apr 22, 2026
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Replying to @lued@troet.cafe
@lued Uii ja! Wobei, ich hab den Verdacht /370 oder DOS ist da nicht mehr gefragt :(
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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Apr 13, 2026
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The Old Magic will not be discussed with children of the new.

Isso!

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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Apr 08, 2026
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Replying to @kathrinpassig@mastodon.social
@kathrinpassig Handbuch Nein, Schulungsunterlagen Ja. Langen die Dir? Was drin steht kann ich im Moment nicht sagen, da ich die erst aus einem Lager holen muss. Wobei, wart mal, war der 059 nicht der 029 mit Leselampe anstelle Stanzer? IIRC war die Bedienung analog zum 129. Also wenn das schonmal hilft.
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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Mar 28, 2026
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Replying to @masek@infosec.exchange
@masek@infosec.exchange @raymaccarthy@mastodon.ie @hzulla@infosec.exchange Vertical integration is a base requirement for any company intending to stay in business over time. It doesn't mean to execute in all areas all the time, just being able to do so is a huge plus. But it's one not really showing up as needed in localized, short term view, leading to outsourcing and finally loosing.
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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Mar 23, 2026
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Replying to @iamlayer8@mastodon.social
@iamlayer8 Some might rather see Netware and Notes as a lesser fit - though, the point is quite valid and can be supported with long lists of examples.
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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Feb 28, 2026
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Replying to @bestmacfly@troet.cafe
@bestmacfly@troet.cafe @svij@ruhr.social Bereite Dich auf viel Arbeit vor. Verpackungen sind _sehr_ wichtig um einen angemessenen Preis zu bekommen. Alles was keine Verpackung hat wird schnell als Grabbelware angesehen. Liste machen ist auch gut. Original Kaufbeleg eher nicht. Schadet aber auch nicht. Die Abschläge werden auch so hoch sein. Märklin ist halt auch speziell, was den Käuferkreis weiter einengt. Ebay _kann_ der beste Platz für hohe Preise sein - oder auch totaler Reinfall. Ein anderer Weg wären Modellbahn-Märkte/Treffen. Ich weiss jetzt nicht wo Du bist, aber in München gibts z.B. den im alten Großmarkt (ich glaub jeder erste Sonntag im Monat) und 3x im Jahr einen im Tram-Museum. Auf solchen Märkten erzielt man in der Regel Durchschnittspreise. Wichtiger als der direkte Verkauf kann da das Gespräch mit den Leuten sein. Das hilft bei der Einschätzung nicht nur von Einzelteilen, sondern auch Zusammenstellungen. Und die wissen immer jemanden der sich für das eine oder andere Stück interessiert. Anders als bei Ebay, wo es Zufall ist den 'besten' Käufer und damit Preis zu erzielen ist so ein Markt eine gezielte Werbeveranstaltung. Wie gesagt, die Szene ratscht :)) Auch wenn Du größere Teile einer Anlage auf einmal abgeben willst ist das idealer als Ebay.
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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Feb 17, 2026
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@mfeilner@mastodon.social @inch@dresden.network @bkastl@mastodon.social "Seite" ? Ist das für Dich eine Sache der Frontenbildung, bei der sowas wie Fakten keine Rolle spielen dürfen? Klingt nach einer Querfront des Schmarrns, nicht?
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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Feb 16, 2026
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Replying to @bkastl@mastodon.social
@bkastl@mastodon.social Fehler in einer Argumentation aufzeigen ist etwas anderes als "die andere Seite" zu unterstützen. Wenn man natürlich alles als "Wir gegen Die" framen und jeden unbedingt auf eine Seite stellen will, dann ist eine differenzierte Betrachtung, oder gar Fakten natüprlich unerwünscht. Schade.
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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Feb 16, 2026
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@bkastl@mastodon.social Öh, ja, aber sag mal ehrlich, seit wann ist Whataboutismus hilfreich?
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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Feb 16, 2026
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@mfeilner@mastodon.social @inch@dresden.network @bkastl@mastodon.social Bist Du jetzt echt der Meinung dass man Schmarrn mit noch mehr Schmarrn begegnen soll? Damit zeigt man höchstens dass man selber auch keine Ahnung hat, ebenfalls nur Schmarrn daherred ohne die eigenen Argumente mal auf auf Stichhaltigkeit zu überprüfen. So wird nur sinnloses Feuerwerk draus - Feuerwerk in dem der Originäre Schmarrn aus der Sichtbarkeit verschwindet. Bestens für die Staatsregierung, nicht?
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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Feb 15, 2026
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@inch@dresden.network @bkastl@mastodon.social Das in die Aussage Schmarrn ist ist klar. Politiker reden viel Unsinn wenn der tag lang ist. Wie jeder andere Chef, der halt nur die Hälfte der Fakten im Kopf behält die die Fachleute Ihm mit auf den Weg geben. Punkt war aber nicht dass der Minister auch Unsinn redet, sondern dass die Kritik halt Inhaltlich komplett daneben geht. Wohl weil der Author, anstelle Fakten zu checken, einfach das übliche "das weiss man doch" polemisch eingesetzt hat. Und da reagier ich halt extrem allergisch. Dass die bayerische Staatsregierung seit über 100 Jahren bar göttlicher Eingebung arbeiten ist ja literarisch belegt - und sowohl am Anfang als dem Ende meines Posts erwähnt.
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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Feb 15, 2026
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Ein kleines Museum mit alten Computern und großen Ambitionen.

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@bkastl@mastodon.social @me_@sueden.social Auslieferungen waren damals praktisch immer in Source - wie sonst? Gerade bei Zuse Rechnern war der Compiler (meist) Teil des OS, und Programme wurden beim Laden übersetzt. Interoperabilität war, wie heute, eine Sache der offenen Datenformate - vor allem da jedes Bundesland seien eigenen Rechner verwendete und eigene Software schrieb. Softwareentwicklung und Anwendung war in den 60ern praktisch das Gleiche. Wir sollten uns immer daran erinnern dass die Open Source Bewegung um 1980 nur entstanden ist weil Hersteller in den 70ern angefangen haben uns die Freiheit von Code zu nehmen. In der Anfangszeit - so bis MAnfang der 70er - hat selbst IBM noch ganze Betriebssysteme als Source zur verfügung gestellt.
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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Feb 15, 2026
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@CKL@ioc.exchange @bkastl@mastodon.social Sogar ein bisschen mehr, weil die Katasterämter in den 1960ern bereits tief in der Digitalisierung steckten.
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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Feb 15, 2026
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Replying to @bkastl__dup_49541@mastodon.social
@bkastl@mastodon.social Es gibt vieles was man der bayerischen Staatsregierung und ihren Ministern zu recht vorhalten kann, aber der Author dieses Textes, hat da doch eher ins Klo gegriffen. Die Kritik ist schlampig und ohne jede Ahnung/Recherche des Fachgebiets geraten. Schon die oberflächliche Kritik klappt nicht: Rechenschieber sind sicher Open Source (jeder kann die Markierungen nachmessen und nachbauen). Auch sind Zirkel, Lineal, Strecken- und Winkelmesser im Vermessungsamt wesentlich wichtiger sind als Rechenschieber (die sind zu ungenau) . Vor allem aber bedeutet Arbeitsplatz nicht das gleiche ist wie Arbeitsplatzcomputer ... und ja, digitale Arbeitsplatze gab es eben bereits 1960. Es waren ja gerade die Vermessungsämter die als erste in den Behörden moderne DV schon sehr früh eingesetzt haben. Ist ja auch ideal: stark strukturierte Daten und davon jede Menge. Und an diesen Daten hängt sowohl die Ordnung, als auch das Geld - von Grundsteuer bis Abwasserabgaben. Ist ja klar dass die Staatsregierungen - nicht nur von Bayern - gerne und früh modernisiert haben um die Arbeit zu bewältigen. So wurden schon 1960 z.B. digitale Planimeter vom Typ Zuse Z80 (ab 1964 die verbesserten Z81) an entsprechenden Arbeitsplätzen eingesetzt um Flurkarten digital zu erfassen und schnell und zuverlässige Flächenwerte zu ermitteln. [ Ein Planimeter ist ein Gerät dass entfernt an eine Maus erinnert wenn sie eine Lupe zum genauen Positionieren hätte und über Papier bewegt wird. Analoge Planimeter gibt es schon seit ca. 1820 - übrigens in eben diesem Bayern erstmals gebaut] Das ist eben genau das: ein digitaler Arbeitsplatz. Ab 1962 konnten auch direkte Messdaten aus dem Feld in geschlossener Datenerfassung bis in den Rechner geführt werden. Entsprechend ausgerüstete Theodoliten speicherten jeden Messpunkt auf Film, welcher, nach Entwicklung, von einem Zuse Z84 optisch gelesen wurde. Die Daten werden nach Aufbereitung für die weitere Verarbeitung auf Lochstreifen ausgegeben. Auch ein digitaler Arbeitsplatz. Für die weitere Bearbeitung wurden verschiedene Rechner verwendet. Und auch das Zeichnen der Pläne, die dann im Kataster abgelegt wurden, bzw. deren Auszüge für die einzelnen Akten, oder zur Herausgabe bei der Einsicht, erfolgte schon in den 1960ern digital. Zuse bot dazu den Graphomat Z64 an, der, gesteuert von einem Lochstreifen Pläne erzeugte. Ähnlich einem Plotter heute. Noch ein digitaler Arbeitsplatz im Vermessungsamt der 1960er. Und wurde zur Verarbeitung eine Z25 (Ab 1963) verwendet, so konnte der Rechner direkt mit dem Z64 gekoppelt werden und beliebige Karten oder Ausschnitte direkt berechnen und ausgeben. Und ja, der Z25 war kein genug um unter oder neben einen Arbeitstisch zu passen. Alles noch mit Einzeltransistoren, keine IC oder gar Mikroprozessoren :)) Schon wieder ein digitaler Arbeitsplatz im Vermessungsamt. Und auch bei den ersten Geräten die man als PC bezeichnen kann waren die Vermessungsämter führen. In BaWü wurden z.B. ab 1970 Cogar 4 (aka Singer/ICL 1500) eingesetzt. Das waren Desktop Geräte mit eigenen Prozessor, Speicher und Massenspeicher, in einem Gehäuse mit Tastatur und grafikfähigem Bildschirm und Netzwerkanschluss. Alles was heute einen PC ausmacht. Nur etwas langsamer und kleiner als heutige Monster-PC. In Leistung und Ausbau vergleichbar mit 8 Bit Heimcomputern der frühen 80er. Jup, es gab das alles nicht nur schon Jahre bevor der erste Mikroprozessor entwickelt wurde, sondern es war auch im Einsatz in Deutschen Vermessungsämtern. Womit wir auch den allzweck Arbeitsplatzcomputer im allerengsten Sinne und in den Vermessungsämtern auf 1970 verorten können. Langer Rede kurzer Sinn: es gibt viel was man an der Rede der bayerischen Staatsminister kritisieren kann, aber wer keine Ahnung vom Thema hat sollte sich auf das offensichtliche beschränken, sonst ists halt Scheiße. [Das hier so viel Zuse genannt wird hat halt damit zu tun dass die Firma in Deutschland zu der Zeit nicht nur führend war sondern auch eine recht offene Informationspolitik betrieb. Auch andere hatten entsprechende Geräte, die sind aber selbst bei Fachleuten meist vergessen]
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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Jan 11, 2026
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@Laberpferd@sueden.social @ut3usw@mastodon.radio Jain, das Grundig ist der gleiche Oskar, und von einer rein technischen Sicht hast Du sicher recht. Design ist aber mehr als Innenschaltung und wo und in welcher Reihenfolge die Knöpfe platziert sind. Hier machen speziell die Farbe den feinen Unterschied. Sowohl in der Platzierung als auch der Gestaltung. Bei (fast) gleichen Strukturelementen ist das Siemens durch die andere Farbwahl besser strukturiert. Die am meisten gebrauchte Einstellung, die Kanäle, ist gegenüber allem anderen durch Farbflächen hervorgehoben. Während beim Grundig die Linien mur eindimensional Kästchen machen Strukturieren sie beim Siemens Bereiche. So ist alles was den Strahl betrifft in einem einzigen Kasten innerhalb dessen die Empfindlichkeit durch die Farbflächen (als Negativlinie) abgetrennt wird. Dazu kommt die Verwendung runder 'Ecken' bei den Rahmen, die der Designsprache der frühen 80er entstammen. Sie machen es gefälliger und führen das Auge besser als reine Linien. Das Siemens kannst Du so direkt auf eine Stereoanlage von Siemens aus dergleichen Zeit stellen und es passt sofort. Sogar neben einer 777, die komplett in Silber ist, beisst es sich nicht. Diese Designarbeit ist was den Unterschied - und Mehrwert - zum Grundig ausmacht - aber auch zu vorherigen Modellen (z.B. D1005). Da steckt der extra Aufwand drinnen den man bei Siemens (damals noch) betrieben hat. Und das war der Kernpunkt in meinem Kommentar. Das Siemens stellt einen Höhepunkt des Benutzerorientierten Designs dar. --- Das Philips im Gegenzug steckt noch tief im Nicht-Design der 50er fest. Hier werden optisch die technisch nicht mehr vorhandenen Einzelbaugruppen nachgebildet. Sowohl in der Anordnung als auch in der Bedruckung. Wie bei einem 55x Tektronix von 1955. Und Tektronix schauen auch heute noch grundsätzlich so aus. Hauptsache die Innenschaltung ist gut, der Bediener wirds schon irgendwie hinbekommen. Bei Siemens/Grundig hingegen kann man über die Modelle eine Weiterentwicklung feststellen, nachdem mal der Zwang durch die Module entfallen war. Und wie Tektronix schauen heute noch viele Gräte aus, von Technikern gemacht ohne an UI zu denken (bzw. halt an Tektronix orientiert). Nur halt in Plastik und einheitsbeigegrau. Bzw. dann von den Chinesen mit verschwurbelten Formen und grellbunten Tasten weiter verschlimmert.
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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Jan 10, 2026
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@ut3usw@mastodon.radio What a beautiful classic Siemens. They were the only one who really went all in with sleek early 1980s design. Even for hard tech stuff like scopes.
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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Jan 10, 2026
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@vera@im-in.space We use induction since the 90s. Never want to go back to anything else.
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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Jan 10, 2026
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@pandora@chaos.social Well, that's clearly not one of the simple ones, but rather one with variable zones. Like it.
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Computeum Vilshofen @Computeum@mastodon.bayern · Dec 30, 2025
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