My Friday
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Du möchtest wissen, was du WIRKLICH für eine bessere Zukunft tun kannst? Auf My Friday bekommst du immer freitags neue Inspirationen, Ideen und Impulse, wie du zu echter Veränderung beitragen kannst. Mach deinen Freitag zum Zukunftstag und mach mit! My Friday ist ein Projekt von Content4Future (https://www.content4future.de). #myfriday #zukunftsfreitag #klimafreitag #klimatag #climateaction #klimakrise
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🌱 Heute ist Freitag. Zukunftsfreitag. Und es ist Stau.
Leider können wir, fast egal wann ihr das hier lest, ziemlich sicher sein, dass es stimmen wird. Zumindest für Bonn.
Vielleicht habt ihr, auch wenn ihr nicht in Bonn oder Umgebung wohnt, mitbekommen, dass die Bonner Nordbrücke an einem Mittwochnachmittag vor zwei Wochen aus Sicherheitsgründen sehr spontan gesperrt wurde. Auf unbestimmte Zeit.
Seitdem hören wir täglich Geschichten davon, wie das Leben für viele Menschen plötzlich nicht mehr zu funktionieren scheint. Menschen sprechen darüber, dass sie wahlweise eine neue Wohnung oder einen neuen Job brauchen, weil sie den Weg zur Arbeit nicht mehr bewältigt bekommen. Patientinnen kommen nicht mehr zu ihren Therapiesitzungen. Und Sänger nicht mehr zur Chorprobe. Eine Stadt meint zu kollabieren. Weil eine Verkehrsachse für Autos wegbricht.
Warum erzählen wir das so ausführlich? Weil es ein Symptom dafür ist, wie sehr wir uns als Gesellschaft vom Auto abhängig gemacht haben. Und wie anfällig dieses System ist.
Wenn man in Bonn genau zuschaut, kann man leider auch beobachten, dass die Bürger*innen der Politik um Längen voraus sind. Erstere steigen immer mehr auf's Fahrrad um, wie man an den Messstationen deutlich sehen kann. Der CDU-geführte Bonner Stadtrat hingegen hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, das man nur Realitätsverweigerung nennen kann. Statt die Situation zu nutzen, um die Verkehrswende anzuschieben, wird der Radverkehr torpediert. Wenn der Platz auf der Straße eng wird, müssen die störenden Fahrräder weg. Sinnvolle Maßnahmen wie ein für vorerst zwei Wochen (!) kostenloser ÖPNV werden flankiert vom Rückbau etablierter Fahrradwege zugunsten des Autoverkehrs. Man kann es sich kaum ausdenken.
Wir haben dieses Drama vor unserer Haustür zum Anlass genommen, unseren allerersten Zukunftsschritt nochmal auszugraben. Darin geht es darum, einfach mal ohne Auto zur Arbeit zu kommen. Egal wie. Egal, wie lange es dauert. Einfach mal ausprobieren.
Am liebsten würden wir den jetzt überall in Bonn plakatieren.
Weil das leider unrealistisch ist: Vielleicht könnt ihr ihn ja weitergeben. An Menschen in Bonn oder anderswo, die glauben, dass ihre täglichen Wege ohne Auto nicht machbar sind. Das kann schon sein. Aber häufig ist es doch gar nicht so schwierig, wie es auf den ersten Blick scheint.
Deshalb: Einfach mal ausprobieren. Ist ein perfekter erster Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Mobilität. Und lohnt sich auch in (noch) nicht kollabierenden
Städten.
Los geht's!
Hier geht’s zum gesamten Artikel: https://my-friday.org/klimaschritte/ohne-auto-zur-arbeit/
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