"Anne-Mieke Bremer, gamespolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, erklärt dazu, sie findet das strategische Vorgehen der Bundeswehr in diesem bereich besorgniserregend. Auf der Messe treffe sie »auf viele junge Spieler*innen, die sich dem Thema Krieg bisher vor allem über Videospiele genähert haben«. Für die Bundeswehr bietet diese verzerrte Wahrnehmung von Krieg eine willkommene Grundlage, um sich dieser Zielgruppe zu nähern, so Bremer. »Ich möchte klarstellen: Ich verurteile nicht den Konsum von Videospielen, auch nicht solcher, die Kriegshandlungen darstellen. Zocken ist für viele von uns ein Hobby, bei dem wir gemeinsam mit Freund*innen Abenteuer erleben, Strategien entwickeln oder einfach abschalten können.« Ihr sei es jedoch wichtig, eine kritische Auseinandersetzung mit den dargestellten Inhalten anzuregen und »dafür zu sorgen, dass Gaming-Communities nicht zum Ziel militärischer Agitation oder gar zur bevorzugten Rekrutierungsgruppe werden.«"
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1201247.bundeswehr-rekrutierung-auf-der-videospielmesse.html
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