#einkaufen

2 posts · Last used 6d

Back to Timeline
Jörg D. @Themenmixer@sueden.social · 6d ago
Geht hier um Fediverse jemand einkaufen? So Lebensmittel und Zeugs, was es im Supermarkt gibt? Und nutzt du eine App zum Sammeln der Einkaufswünsche der Familie? Also jeder kann da reinhacken was fehlt? Und kann man dann diese Liste manuell sortieren und bearbeiten? Wie heisst diese App? #fedihelp #einkaufen #foss
0
4
0
hollma @hollma@social.fricklers.org · Jul 06, 2026
Heute wieder gemerkt: ich bin ein sehr schlechtes Konsumopfer. Ich war zum zweiten Mal in meinem Leben bei einem schwedischen Möbelhändler. Nur durch Zufall erblickte ich von draußen die Fahrradständer im Inneren des Parkhauses. Also schloss ich mein Rad dort an, schnappte mir einen Einkaufswagen von dem daneben stehenden Haufen und machte mich auf die Suche nach dem Eingang. Der Plan war simpel: in die Büromöbelabteilung gehen, den zuvor ausgekundschafteten Stuhl ausprobieren und eine Packung davon in den Einkaufswagen legen, dann ab zur Kasse und bezahlen. Die Realität war komplizierter: in der Eingangshalle stand ich mit meinem Einkaufswagen vor der Rolltreppe. Während ich nach einer Möglichkeit suchte, mit dem Einkaufswagen in den Laden zu kommen, bemerkte eine Angestellte wohl meine Verwirrung und fragte, was ich denn vorhätte. Ich: “Eigentlich möchte ich nur einen Bürostuhl kaufen, aber ich finde keinen passenden Eingang.” Sie: “Sie können den Wagen einfach hier stehen lassen.” Ich (noch verwirrter darüber, wie ich denn schwere Möbel durch den Laden ohne Einkaufswagen transportieren solle). Dann erklärte sie mir unter Verwendung allerlei merkwürdiger Vokabeln, die ich anscheinend kennen sollte, (z. B. Ideenwelt, Markplatz, …) den Weg durch das Labyrinth des Minotaurus. Offenbar ist das Konzept, dass man die Ware, die man kaufen möchte, einfach in der dazugehörigen Abteilung in den Einkaufswagen legt, in diesem Laden noch nicht bekannt. Ich: “Oh, da war ich wohl zu naiv. Ich dachte, ich könnte einfach ganz normal einkaufen.” Der Kommentar verwirrte sie wohl. Ich bedankte mich, machte mich auf den kilometerlangen Irrweg durch alle Abteilungen des Ladens und fragte mich, welche masochistische Ader die anderen Kund*innen haben, dass sie diese Verhältnisse so selbstverständlich hinnehmen. Das ist doch nicht normal! Merken die das nicht?! Schließlich fand ich meinen Stuhl, setzte mich probeweise drauf und befand ihn für gut. Ich erinnerte mich an den Rat der Angestellten, ein Foto von dem Etikett zu machen, da ich dieses später nach der Durchquerung des Marktplatzes noch brauchen würde. So folgte ich weiter den Wegen des Labyrinths und landete irgendwann im Lager. Erst war ich mir nicht sicher, ob ich den Bereich überhaupt betreten durfte, aber da hing kein Schild (“Nur für autorisiertes Personal”), andere Leute, die nicht so aussahen, als würden sie dort arbeiten liefen zwischen den Regalen umher und ansonsten waren nur die Kassen zu sehen. Also machte ich mich auf die Suche nach meiner Regalreihe, fand den Stuhl, den ich kaufen wollte und lud ihn auf meinen Einkaufswagen. Auf direktem Wege ging es weiter zur Kasse. Fazit: Kleinanzeigen und Sperrmüll sind deutlich unkomplizierter, kundenfreundlicher, kostengünstiger und nachhaltiger. #einkaufen #konsum #alltag
0
0
0

You've seen all posts