Schon wieder Freitag, schon wieder länger wach, als es dem eigenen mentalen Befinden zuträglich ist, aber zumindest blieb der Schlaf über jene düstere Stunde, kurz bevor erste Ränder des Sonnenaufgangs am Horizont sichtbar werden. Wasser für die Vögel, auf dem Vordach. Eisakkus. Halb ausgepresste Zitronen. Und Kaffee, auch heute, weil Rituale Kontinuität erfordern, um Rituale zu bleiben, und weil das Erwachen weiter voranzutreiben ist, um gut werden zu können. Habt es mild heute. #outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day
Lang der Abend kurz die Nacht in jeder Hinsicht und dieser Morgen hätte gut ohne Wecker beginnen können, wäre die letzte halbe Stunde davor nicht gewesen. (Aufschrecken, verpeilt und so hellwach, wie es dieser Augenblick hergibt. Stolpern, über die eigenen Füße, Pantoffeln, Schwellen, Gedanken. Lauwarmes Wasser, auch heute. Noch kein Kaffee. Tagesplan vor dem inneren Auge. Fenster weit aufreißen, wieder, über Kreuz, die Luft steht immer noch in einigen Räumen. Weiter. In den Montag. In kleinen Schritten. Habt es mild heute.) #outerworld #concrete city #the early hours #waking to the day
Am anderen Rand der Nacht: Halb verschlafen, merklich zerknittert, noch in den Schatten unterwegs und unsicher auf jedem Schritt jedem zurückgelegten Meter. Wasser in Keramik. Schütteres Haar. Eigenbild suggeriert Fremdbild betont Unzulänglichkeiten und mindestens für sich selbst ist man nie gut genug. Erster Kaffee im nur schwach geordneten frühen Montag. Zeit für die Dinge. Aber ohne richtige Idee von Ablauf und Wichtung. Das darf noch. Oder muss noch. Habt es mild heute. #outerworld #concrete city #waking to the day #the early hours
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