#waermepumpe

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Harald Wagener @oliof@social.treehouse.systems · Aug 01, 2026
Ein Jahr Wärmepumpe Es ist August, und damit Zeit für einen Rückblick auf (fast) ein Jahr mit Wärmepumpe in einem Altbau von 1431. Nach DIN gerechter Heizlastberechnung hätte ich eine 10,5kW Wärmepumpe installieren sollen. Basierend auf unseren historischen Verbrauchsdaten und der professionellen Einschätzung meines Heizungsbauers haben wir uns für ein 7,5kW Gerät entschieden. Ich hätte 5,5 genommen, bin aber dem Rat des Heizungsbauers gefolgt. Nach einem Jahr kann ich also mal auf die Verbrauche schauen, die auf Tagesmitteltemperaturen projizieren und den tatsächlichen Bedarf sehen. Betriebserfahrungen Zunächst einmal: Selbst bei Temperaturen bis -12 Grad musste ich im Regelbetrieb zu keiner Zeit mit dem Heizstab zuheizen. An diesen Tagen ist der COP aber natürlich auf Werte unter 3 (2,94 für Heizung und 2,14 für Warmwasser im Februar) abgerutscht. Aber auch das ist immer noch fast eine Drittelung des Primärenergiebedarfs. Die eingebaute außentemperaturgesteuerte und Raumtemperaturmodifizierte Steuerung der Wärmepumpe hat so gut funktioniert, dass ich zu keiner Zeit den Bedarf sah, den Aufwand zu betreiben, den ich mit der Buderus GB172 vorher hatte, wo ich mittels EMS-ESP eine raumgeführte Nachsteuerung nachgerüstet hatte. Maxima und Minima Bei der Normaußentemperatur von -10,6º C liegt der Energiebedarf des Hauses bei 5,4kW (12xkWh Wärmebedarf für den gesamten Tag). Ab knapp 15 Grad Außentemperatur sinkt der Heizenergiebedarf gegen null. Trotzdem verbraucht die Heizung am Tag 0,3kWh idle, was gerade in den warmen Zeiten den COP für die Warmwassererzeugung rechnerisch massiv verschlechtert. Aber diese 11W zieht auch jeder moderne Gaskessel, insofern müsste man auch dort die Effizienzberechnungen entsprechend korrigieren. Erreichte Einsparungen Über den gesamten erfassten Zeitraum habe ich einen COP Heizung 3,56 COP Warmwasser 2,5 COP Gesamt 3,43 Mein Heizungsbauer schätzte die erreichbaren Werte auf 3,3 bis 3,6. Es bewegt sich also alles im Rahmen Vergleich mit der Gasheizung Die GB172 habe ich oben ja schon erwähnt. Ausgehend von den vorherigen Jahren wo ich bei recht milden Wintern schon insgesamt bei knapp um 10.000kWh Verbrauch war, erkennt man das die Anlage -- obwohl Brennwerttherme -- vermutlich eher mit 80% Effizienz gearbeitet hat. Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, die Zahlen komplett auszurechnen aber mit aktuellem Grundpreis und bei angenommenen Verbrauch von 12000kWh Gas wäre ich in meinem Tarif bei ca 1450EUR Energiekosten gelandet. Dem gegenüber steht die Wärmepumpe mit Gesamtkosten von ca. 850EUR (wenn man den Stromgrundpreis anteilig umlegen will, 950EUR. Es ergibt sich also eine Kostenersparnis von ca. 35-40% ... aber nun kommt noch ein Faktor dazu: Balkonsolar Ich habe eine kleine Balkonsolar-Anlage, die seit April täglich mehr Energie erzeugt als ich für die Warmwassererzeugung benötige. Die Balkonsolar-Installation war auch nicht umsonst, hat sich aber aus meinem Hobby-Budget finanziert (andere Leute rauchen im Jahr für mehr Geld, als ich hier investiert habe). Mit Gas wäre dieser Faktor (Warmwasser "aus eigener Produktion") überhaupt nicht darstellbar. Das hat aber auch "nur" weitere 30EUR eingespart (und noch etwas mehr im Haus, aber das würde zu weit führen). Fazit Die Wärmepumpe erfüllt die Ansprüche an den Heizbetrieb vollumfänglich. Als nächstes sprechen wir über Kühlmöglichkeiten. Doch davon an einem anderen Tag mehr, hier ist nämlich noch Planungsarbeit zu leisten .... #waermepumpe
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Ulrich Kelber @ulrichkelber@bonn.social · Jul 07, 2026
Die Überschrift täuscht ein wenig. Die Schritte sehen sinnvoll (Druck auf Kosteneffizienz und frühen Umstieg) und sozial ausgewogen (mehr Förderung für kleine Einkommen und Familien) aus. #waermepumpe #klimaschutz https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/heizungstausch-regierung-plant-geringere-foerderung-fuer-waermepumpen-a-c376ea1b-f25c-45ff-a340-f657ea2834bf
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