Guten Morgen aus nicht mehr Inverness.
Gott, war das knapp.
Mit dem ersten Zug des Tages (und das irgendwie recht spät verhältnismäßig) geht es um 07:07 Uhr aus Glasgow nach Inverness. Nach 4 Tagen gebe ich die Station hier auf. Ich glaube, ich wurde an jedem Tag von dem selben Mitarbeiter durch die Gateline gelassen.
Ein Turbostar steht bereit, um in gut 3,5h bis nach Inverness zu fahren. Die Strecke ist schön, stellenweise eingleisig und man sieht Schnee.
Es ist auch ganz gut gefüllt, keine Ahnung, wo die alle hinwollen.
Einige – wie ich – wahrscheinlich weiter nach Wick, und das wird brenzlig. Nachdem uns in Kingussie ein versptäter Inter7City kreuzt, fahren wir mit +11 weiter. Die nächste Kreuzung wird verlegt, wir reduzieren auf +8 und bauen aus unerfindlichen Gründen (trotz 2 min Puffer) bis Inverness wieder auf +10 auf.
Es wird angesagt, der Wick-Zug warte auf Gleis 5, zum Glück sitze ich vorne.
Natürlich ist auf dem Gleis noch ein 158 abgestellt, also weitere Strecke zu laufen, rum zu Gleis 5, rein.
Dann ertönt quasi auch schon der Pfiff, gewartet wurde da ganz und gar nicht. Vor der Gateline werden schon Massen an Leuten zurückgehalten. Wo die wohl hin unterwegs sind? Naja, in den nächsten 10 Minuten sind da Züge nach Edinburgh, Aberdeen und Kyle of Lochalsh abgefahren. Das wird’s wohl sein.
Ich jedenfalls habe nun einen 4er für mich, die 3 Reservationen wurden nicht eingelöst, vielleicht sind die Leute aus Glasgow nicht über gekommen. Echt kein guter Service, zum Glück fährt der nächste Zug nach Wick ja schon 3:19h später.
#UrlaubInBalkaBritannien