Immer wieder Samstags - klingelt die Postbotin zum zweiten Mal.
Heute besuchen wir zusammen mit dem gerade eben zum Katholizismus konvertierten Joris-Karl Huysmans den Wallfahrtsort Lourdes.
Spoiler: Huysmans hat der dortige Rummel so wenig gefallen wie wenige Jahrzehnte später Tucholsky.
bloggt und schreibt meist über Literatur
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Ein letztes Mal – denn die Saison 2025/26 ist nun zu Ende – in fremden Gefilden gewildert. Mit anderen Worten: mein letzter Konzertbericht vor der Sommerpause.
Throw Back Thursday:
F. Scott Fitzgerald: The Great Gatsby - die Geschichte eines Blenders aus Liebe.
Fitzgeralds "Jazz Age" hat sehr viel gemein mit der heutigen Zeit. Absolute Leseempfehlung.
Ein heute leider fast vergessener Autor der Zwischenkriegszeit, der legitime Erbe Johann Nestroys: Jura Soyfer. Hier mit dem Drama „Der Weltuntergang“. Ich habe das Versagen der Menschheit selten komischer dargestellt gefunden als hier. Oder realistischer.
Wir verabschieden uns von Rahel Varnhagen. Eine hochinteressante Frau und das „Buch des Andenkens“ ihres Witwers Karl August daher auch eine hochinteressante Lektüre.
Man kennt ihn heute kaum mehr, aber er ist einer meiner Lieblinge und ich habe ihn wieder einmal hervorgekramt, der aus Prag stammende, in Berlin arbeitende und in der Weimarer Republik sehr bekannte, dann von den Nazis verbotene und in der Emigration vergessen gegangene Reiseschriftsteller Richard Katz. Heute mit „Ernte“, einem Buch, das ich schon vor Jahren vorstellen wollte. Das Leben kam dazwischen und ebenso meine Vergesslichkeit. Aber hier ist es nun.
Indien, China, Japan – über diese Wege bahnte sich der Buddhismus seine Bahn bis schließlich Lafcadio Hearn an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert dessen Märchen und Legenden (vorwiegend gruseliger Natur) für den Westen bearbeitete und veröffentlichte. Es gibt auf Deutsch verschiedene Ausgaben, die von mir hier vorgestellte ist nett; ich habe in letzter Zeit Schlimmeres gelesen.
Hamburg. Beneke. Beneke … Beneke? BENEKE??? Ja. Aber dieses Mal der Sohn Otto. Mit einem Buch von Hamburger Sagen und Geschichten. Auch für Nicht-Nordlichter eine interessante Lektüre, wie ich finde. Aus Hamburg Gebürtige werden das Buch wohl zur Konfirmation erhalten haben.
Es ist ja nicht so, dass alle Unternehmer nach Diesel schreien - im Gegenteil:
Wir haben einen weiteren „Tod der Autorin“ zu beklagen – dieses Mal den von Birgit Rabisch heraufbeschworenen. Von einer witzigen Prämisse ausgehend, ist das Buch selbst dann interessant, wenn man – wie ich – keinen der früheren Romane Rabischs kennt, auf die sie sich in diesem autofiktionalen Roman bezieht.