Ich finde manches davon Quatsch, aber es regt zumindest zum Widerspruch an, anders als der geistfreie Alltagsbrei, der so üblich ist.
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Joined November 13, 2022
Gute Kritik:
ist immer Selbstkritik
omnia sunt:
communia
no one is free:
until all are free
Gewalt ist keine Lösung:
Und das soll sie auch nicht sein
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Wir sind übrigens gegen Steuer- und Abgabenfreie Sonderzahlungen, weil wir es gut finden, dass Einkommen versteuert wird und es ein Sozialversicherungssystem gibt. Die ganzen Steuer- und Abgabenfrei-Modelle greifen das gezielt an, vom Minijob bis zur Regelung, was man alles abschreibt, wenn man sich nen Szeuerberater gönnen kann.
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@benni ja, und das lauwarme deiner Antwort von alles ein bisschen passt einerseits gut zu meiner Wahrnehmung dieses Politstils und andererseits bin ich doch etwas ratlos, weil ich mir nicht vorstellen kann literally Millionen von Menschen unglücklich zu machen, ohne sehr klar zu haben, warum eigentlich. Irgendein Motiv muss da doch hervorgehoben sein.
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@benni der Standort ist ja aber aber auch nichts, dass sich selbst interpretiert. Beispielsweise die Binnennachfrage ist auch Standort, aber die tritt hier zurück, hinter was eigentlich? Hinter die Exportfraktion? Hinter ein ideologisches Motiv? Hinter den Eigennutz, sich und seine Leute schon aus der Gesetzlichen KV rauszuhalten? Die Disziplinierung armer Schweine? Die Profitgarantien der Ärzteschaft oder der Pharmaindustrie, oder die Arbeitsplätze ebd.?
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Macron ist ja bekanntlich wirklich der letzte Politiker; wegen der ganzen Kriegerei und weil er nicht mehr darf, geht das unter, aber was ein würdeloser Hund er ist. Und trotzdem gelingt es ihm 12mal besser auf den Irankrieg zu reagieren als alle Klingenbeile und Reichen zusammen.
https://mastodon.social/@burger_jaap/116384564029777871
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@benni
Auch schon wieder fast hundert Jahre alt:
"Die Tradition der Unterdrückten belehrt uns darüber, daß der Ausnahmezustands in dem wir leben, die Regel ist. Wir müssen zu einem Begriff der Geschichte kommen, der dem entspricht. Dann wird uns als unsere Aufgabe die Herbeiführung des wirklichen Ausnahmezustands vor Augen stehen; und dadurch wird unsere Position im Kampf gegen den Faschismus sich verbessern. Dessen Chance besteht nicht zuletzt darin, daß die Gegner ihm im Namen des Fortschritts als einer historischen Norm begegnen. — Das Staunen darüber, daß die Dinge, die wir erleben, im zwanzigsten Jahrhundert ›noch‹ möglich sind, ist kein philosophisches. Es steht nicht am Anfang einer Erkenntnis, es sei denn der, daß die Vorstellung von Geschichte, aus der es stammt, nicht zu halten ist."
https://www.textlog.de/benjamin/abhandlungen/ueber-den-begriff-der-geschichte
Auch schon wieder fast hundert Jahre alt:
"Die Tradition der Unterdrückten belehrt uns darüber, daß der Ausnahmezustands in dem wir leben, die Regel ist. Wir müssen zu einem Begriff der Geschichte kommen, der dem entspricht. Dann wird uns als unsere Aufgabe die Herbeiführung des wirklichen Ausnahmezustands vor Augen stehen; und dadurch wird unsere Position im Kampf gegen den Faschismus sich verbessern. Dessen Chance besteht nicht zuletzt darin, daß die Gegner ihm im Namen des Fortschritts als einer historischen Norm begegnen. — Das Staunen darüber, daß die Dinge, die wir erleben, im zwanzigsten Jahrhundert ›noch‹ möglich sind, ist kein philosophisches. Es steht nicht am Anfang einer Erkenntnis, es sei denn der, daß die Vorstellung von Geschichte, aus der es stammt, nicht zu halten ist."
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Anlässlich des Geredes vom "Armageddon" möchte ich noch mal auf die Beobachtung hinweisen, die ich neulich irgendwo aufgeschnappt habe, dass im Rahmen der Säkularisierung (der Horizont moderner Politik ist säkularisierte Theologie, C. Schmitt) der Apokalypse die Heilsdimension verloren gegangen ist.
Natürlich war die Apokalypse auch im Mittelalter zum Fürchten, aber auch: langersehnter kollektiver Übergang ins ewig gute Reich Gottes. Es war beides, und am Ende sollte alles gut sein, oder es war noch nicht das Ende.
Diese Vorstellung, dass es gut werden wird, die ist nicht mehr hegemonial, und deshalb haben reaktionäre Versatzstücke von religiösem Spinnertum so eine politische Sprengkraft.
Trump verkauft pervertierte Hoffnung.
https://mastodon.ie/@spellingmistakescostlives/116165424146752966
Natürlich war die Apokalypse auch im Mittelalter zum Fürchten, aber auch: langersehnter kollektiver Übergang ins ewig gute Reich Gottes. Es war beides, und am Ende sollte alles gut sein, oder es war noch nicht das Ende.
Diese Vorstellung, dass es gut werden wird, die ist nicht mehr hegemonial, und deshalb haben reaktionäre Versatzstücke von religiösem Spinnertum so eine politische Sprengkraft.
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Natürlich war die Apokalypse auch im Mittelalter zum Fürchten, aber auch: langersehnter kollektiver Übergang ins ewig gute Reich Gottes. Es war beides, und am Ende sollte alles gut sein, oder es war noch nicht das Ende.
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Natürlich war die Apokalypse auch im Mittelalter zum Fürchten, aber auch: langersehnter kollektiver Übergang ins ewig gute Reich Gottes. Es war beides, und am Ende sollte alles gut sein, oder es war noch nicht das Ende.
Diese Vorstellung, dass es gut werden wird, die ist nicht mehr hegemonial, und deshalb haben reaktionäre Versatzstücke von religiösem Spinnertum so eine politische Sprengkraft.
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