Columba Livia
Landessprecherin der Linksjugend ['Solid] Niedersachsen
Mitglied der Partei Die Linke
Ich liebe Gaming und arbeite in der Automobilindustrie
KI Hater Nummer Eins, Kunst gehört den Menschen
Besitzerin sieben unterschiedlicher Editionen des Grundgesetzes
Free Palestine! 🇵🇸
Die herrschende Klasse hat Tauben zu vermeintlichen Überwachungsdrohnen erklärt, damit wir Proletarier uns nicht solidarisieren
You're an AI data center the way you make me dry up
Wir sollten darüber reden, wie Beiträge des ÖRR, darunter bspw. sehr hochkarätige Dokumentationen, teilweise nach einer gewissen Zeit wieder aus dem Internet genommen werden müssen und somit quasi Lost Media werden.
Männer wollen Frauen mit ihren Autos beeindrucken, gleichzeitig wollen sie aber auch nicht, dass die Frau sich tatsächlich mit Autos auskennt.
Selbst wenn das Auto wirklich cool ist, präferieren Männer eine Frau, die einfach bedingungslos, aber ahnungslos begeistert ist, über eine, die tatsächlich versteht was das Auto so toll macht und es angemessen wertschätzen könnte.
Sie wollen eine Frau, die sich dafür interessiert was sie mögen, aber sich nie tatsächlich damit auseinander setzt. Dem Mann ist seine Machtposition wichtiger als ehrliche Sympathie. Es geht nicht wirklich ums Auto.
Was ich allen TERFs gerne sagen würde:
Transphobie ist auch verinnerlichte Misogynie. Transexklusiver Feminismus ist nie vollständig.
Trans Männer werden in der Regel unsichtbar gemacht. Wenn, werden sie als faul, verantwortungslos, oder quasi Feiglinge gesehen und natürlich allen voran delegitimiert.
Die Frage von Identität wird vollkommen verdrängt. Das Argument sei, dass trans Männer einfach zu schwach wären um Misogynie zu dulden, oder sich den vermeintlichen Pflichten einer Frau entziehen wollen würden.
Trans Männer werden nicht für das anerkannt was sie sind, sondern als gescheiterte Frauen abgetan, um ihnen zudem die Privilegien eines Mannes, der mächtigeren Klasse, zu verwehren. Als hätten sie es nicht verdient, als würde es ihnen nicht zustehen, ein Mann sein zu dürfen.
Trans Frauen erfahren all die Misogynie, die Gewalt und Unterdrückung, die Cis-Frauen bereits erfahren, aber mit dem Unterschied, dass trans Frauen dabei noch nichtmal als Frauen anerkannt werden. Als Beispiel: Cis-Frauen bekämpfen den Gender Pay Gap, während trans Frauen Probleme haben überhaupt eingestellt zu werden und dadurch mit höherer Wahrscheinlichkeit in gefährlichen Branchen wie der Sexarbeit landen.
Für Cis-Frauen gibt es bereits viele etablierte Errungenschaften der Emanzipation und Safe Spaces, was trans Frauen häufig verwehrt wird. Dies stammt teils aus der Rhetorik der gefährlichen trans Frau, welche dem entspringt, dass Frau sein um Patriarchat etwas schlechtes ist und transphobe Menschen sich nur vorstellen können, dass jemand sich aus niederen Beweggründen dazu entscheiden würde, eine Frau sein zu wollen. Als wäre der einzige Grund, eine Frau sein zu wollen, dadurch auch Zugriff auf vermeintliche Vorteile zu bekommen, die Männern verwehrt werden. Rechtes Agenda Setting verbreitet das Bild, trans Frauen würden Cis-Frauen und Kindern Schaden zufügen wollen. Was natürlich Bullshit ist.
Letztendlich ist die Identität als trans Person ein Schicksal, welches seine eigene Form von Unterdrückung mit sich bringt, welche allerdings auf Misogynie aufbaut, weswegen alle Menschen, die sich als Feministen sehen, trans Personen in ihre Theorie und Praxis mit aufnehmen sollten.
Diesel ist teurer als Super.
Donald Trump hat vollbracht, was Robert Habeck immer wollte.
How did Polizei Berlin go from this to Palantir
Arbeit kann nicht unpolitisch sein - Part 1
Ich bin Columba Livia, Landessprecherin der Linksjugend Niedersachsen.
Letzte Woche durfte ich die Basisgruppe in Gifhorn besuchen, welche mir berichtete, dass sie am 1. Mai keinen Stand haben dürften. Wieso das? Die Veranstalter würden angeblich keine "Parteipolitik" am 1. Mai haben wollen. Letztes Jahr sollte es hier in Hannover ein Kuffiyah Verbot geben, was letztendlich aber gekippt wurde. Trotz alledem hat die Partei Die Linke Anschiss bekommen, weil von den Fenstern des Parteibüros eine Palästina Fahne hing. Was all diese Ereignisse verbindet, ist das Muster, den Tag der Arbeit zu entpolotisieren. Keine Parteien oder politischen Organisationen, schon gar keine linken und Gewerkschaften sind einfach diese süßen Vereine, die tolle Kugelschreiber austeilen und Flyer, die keiner liest. Der Tag der Arbeit verkommt noch zum einfachen Familienfest, wo man lustig seine Kinder schminken lassen kann, wenn man netterweise frei hat. Vom Dorf kenne ich es, dass am 1. Mai halt die Kinder Süßigkeiten bekommen und die Erwachsenen um einen Maibaum Bier trinken. Aber warum machen wir das ganze hier überhaupt?
Der Tag der Arbeit ist kein Feiertag, der Tag der Arbeit ist ein Kampftag!
Der 8 Stunden Tag, 30 Tage Urlaub, das Verbot von Kinderarbeit, oder der Wasserspender an deinem Arbeitsplatz, wenn du einen hast. Das alles sind Leistungen der Arbeitgeber, welche diese doch nicht freiwillig bereit stellen, weil sie so nett und gütig sind. Nein. All dies sind Errungenschaften der Gewerkschaften und linker Arbeiterbündnisse, welche dafür gesorgt haben, dass Lohnarbeit uns zumindest nicht bis auf die Knochen ausbeutet. Nun, Arbeit sollte komfortabel fürs Leben sorgen. Es sind doch immer jene Konservative, jene neoliberalen und Vertreter der Arbeitgeber, die immer laut rufen, dass Arbeit sich ja lohnen müsse. Und das könnte sie. Ja, das könnte sie. Aber nicht, durch die da oben. Sondern durch uns alleine. Es braucht unseren Kampf als Arbeiter. Wir als Arbeitende sollten bestimmen, in welche Richtung sich ein Betrieb bewegt. Bessere, effizientere Produktionstechnologien, sollten uns für die gesteigerte Produktivität entlasten und oder höher entlohnen. Die Logik: Größere verkaufte Produktzahl, gleich mehr Geld. Aber wo passiert das denn bitte? Warum geht es den Arbeitern nicht besser, wenn eine Firma gut darsteht?
Tut mir leid, ich werde den Moment einfach mal nutzen, mich über VW aufzuregen.
Vor ein paar Jahren hat VW es verschissen, mit dem sich zu Elektromobilität entwickelnden Automobilmarkt mitzugehen, weil sie kein Geld in Forschung und Entwicklung gesteckt haben, sondern alles bei den Aktionären in den Arsch ging. Es wurden massenhaft Arbeiter entlassen. Riesiger Skandal.
Wie sieht es heute aus? VW ist der größte Verkäufer von Elektroautos in ganz Europa. Noch über Tesla, BYD oder anderen Konkurrenten. In Europa ist VW DIE Nummer 1! Aber auf einmal werden wieder Menschen entlassen? Osnabrück soll verdammte Kriegsmaschinerie herstellen, um die Arbeitsplätze zu erhalten? Volkswagen hat kein Minus gemacht. Ihnen ist nicht das Geld ausgegangen. Sie haben nur ein bisschen weniger Profit gemacht, als die Shareholder es sich ausgemalt haben.
VW ist natürlich die Creme de la Crêpe, aber sie sind leider nicht einzigartig. Zuhauf lassen sich in der Industrie ähnliche Muster beobachten. Aber das ist einfach der Kapitalismus. Es wird gefressen, bis nichts mehr da ist und darüber hinaus.
Wir sollten verdammt sauer sein!
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Das Matcha Genre, bei dem so sehr mit dem tatsächlichen Matcha gespart wird, wodurch das Getränk am Ende einfach essentially grüne Milch ist, werde ich Berlin Matcha taufen.
Ausgelöst von einem Matcha aus dem KaDeWe, der mich zum ersten Mal mit schlicht grüner Hafermilch konfrontiert hat.
Heute durfte ich in Hannover einen Matcha probieren, der mir das selbe Phänomen präsentiert hat, aber dieses Mal mit nicht woker Milch.
In Detroit Become Human wäre ich NICHT auf Marcus' Seite.
Auf einer LMV hat eine Person mal zu mir gesagt: ,,Du siehst aus, wie eine Person, die Auto fährt."
Was stimmt, aber damn.
Nun bin ich eine angehende Woman in Finance und vielleicht schaue ich auch nach dem Part aus.
Heute habe ich zwei Genshin Impact Cosplayer am Hannover Hauptbahnhof gesehen. Insbesondere da hinter mir zwei miserable, alte Männer saßen, die lautstark über die Cosplayer gelästert haben, wollte ich ihnen in einem gelegen scheinenden Moment ein Kompliment für die Cosplays geben. Ich kam auf sie zu, habe freundlich gewunken und gesagt, dass ich ihre Cosplays toll finde. Daraufhin wurde ich von ihnen angestarrt, es kam nicht wirklich eine Antwort, die beiden sahen sehr awkward aus.
Da einer von den beiden Fischl gecosplayed hat, fügte ich kurz hinzu: ,,Ich habe eine Top 2% Fischl btw!"
Immernoch starrten sie mich uncomfortably an. Das war dann mein Call die Interaktion zu beenden und mich höflich zu entfernen.
Ich habe selbst schon gecosplayed und weiß, dass man allemal angestarrt wird und Leute auch weniger freundlich darauf reagieren. Als weiblich sozialisierte Person, die mit undiagnostiziertem Autismus durch das Schulsystem gegangen ist, sind backhanded compliments und getarnte, der Schikanierung dienende Interaktionen mir natürlich auch nicht fremd.
Ich verstehe natürlich, dass Leute immer ein Recht haben, nicht angesprochen werden zu wollen, aber haben die Cosplayer mir vielleicht nicht abgekauft, dass ich genuine war?
Habe ich so hart mit meiner Aura employmentmaxxed, dass ich nicht mehr als Loser durchgehe?
Männer sagen, sie können nicht mehr einschätzen wie alt eine Frau ist. Wenn sie doch ein Teenager ist und es ihnen sagt, ist es ihnen aber auch egal.
"Oh, was machst du beruflich?"
"Ich habe gerade Abitur gemacht. 😐"
"Ah, cool. Kann man sich Mal treffen?"
(Echte Interaktion mit einem 30 jährigen, der mich letztes Jahr an einem Bahnhof angesprochen hat)
Den einen Tag ist mir am Kröpcke ein Guy untergekommen, der ein T-Shirt trug, auf dessen Rücken ein Bizeps Bundesadler gedruckt war. Drum herum die Aufschrift "Made in Germany."
Hat das Aura, damit im Gym aufzukreuzen?
Ich besitze ein Link Cosplay.
Vor einigen Jahren gab es in Hannover eine Veranstaltung, bei der ich im Cosplay freien Eintritt bekam. Zu dem Anlass habe ich dann das Link Cosplay angefertigt und getragen.
Es ist selbstverständlich, dass ich auf dem Weg an jeder Stelle angestarrt wurde und mit meiner grünen Zipfelmütze viele Blicke fing.
Nach der Veranstaltung bin ich mit meiner besten Freundin (welche kein Cosplay trug) zu Subway am Aegi gegangen. Wir haben uns mit unseren Sandwiches an einen Tisch gesetzt und begonnen zu essen, bis ein junges Pärchen sich an den Tisch neben uns setzte.
Er schien ziemlich done für den Tag und wollte einfach sein Sandwich essen. Sie jedoch ist bei meinem Anblick komplett haywire gegangen. Ich habe gesehen, wie sie ihrem Freund immer wieder, nicht gerade subtil, in meine Richtung zugenickt und ihn dabei immer wieder unter dem Tisch getreten hat um seine Aufmerksamkeit auf mich zu lenken, als würde sie sagen: ,,Sieh, komische Leute!"
Ihm hätte es aber nicht mehr egal sein können.
Selbstverständlich ziehst du in einem Cosplay Blicke auf dich. Selbstverständlich fällst du auf.
Ich finde es aber wild, dass Menschen, die sich viel Mühe geben, für Veranstaltungen auszusehen wie fiktive Charaktere eines Mediums, das sie sehr schätzen, auf der Straße scheinbar ein größerer Skandal sind, als bspw. Leute, die mit ihrer Kleidung offen eine rechte Gesinnung zeigen, von denen ich in letzter Zeit viel zu viele sehe.
Jedes Mal, wenn die Skinny Propaganda kurz davor ist mich einzuholen und ich überlege Mahlzeiten auszulassen, denke ich nochmal darüber nach, wie viele Songs über große, runde Cakes ich kenne und wie viele über flache Bäuche.
"Ein Lied" von Mark Forster ist die Anti-KI Hymne.
Der Song stellt ultimativ die Menschlichkeit in den Fokus und schreibt ihr ihren enormen Wert zu.
Menschlichkeit ist Kreativität, Liebe und Einzigartigkeit.
Gerade in einer heutigen Zeit, in der Momente kurzlebig und Personen ersetzbar zu sein scheinen, sollten wir uns miteinander befassen und den menschlichen Wert inhärent in seiner Existenz sehen. Was wir schaffen, ist schon dadurch wertvoll, dass es von uns kommt.
Vielleicht ist menschliche Arbeit nicht immer exakt so sauber, exakt so präzise wie die einer Maschine, aber es ist unsere Arbeit, unser sein in das hineingeflossen, was wir uns gegenseitig geben.
Wir Menschen sind es, die einander Komfort liefern und unser Zusammenhalt ist, was die Lösung aus aktuellen Krisen der Welt bieten würde.
"Komm wir sing'n ein Lied", denn Musik verbindet wie kaum eine andere Tätigkeit und man übt sie zusammen aus. Geeint, haben alle Einfluss auf das Ergebnis und vielfache Beteiligung schmückt das Werk aus. Ein Lied, das gemeinsam gesungen wird, ist die wohl niedrigschwelligste Form die wir von Musik haben. Niemand muss etwas mitbringen, wir alle können mit unserer Stimme mitsingen.
"Die Kapelle spielt eine miese Melodie, doch für uns klingt das wie 'ne Symphonie."
Das Musikvideo ist zudem ein Zusammenschnitt von Mark, der durch Deutschland gereist ist, um verschiedene Menschen in ihrem Alltag zu erleben, von Schule bis Fußballverein. Es ist nur der Alltag, aber es ist unser Alltag, aber wir sind, was ihn besonders macht.
Warum dreht sich das Schönheitsideal genau jetzt wieder zu abgemagerten, schmächtigen Körpern, wo Gewalt gegen Frauen so rasant ansteigt wie noch nie?