Post #4069014
2026-07-24 17:52 UTC
Replies (17)
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@DC4DD@sueden.social 2026-07-24 17:56
@abulling@fedifreu.de Wow! Diese Inkompetenz schlägt übrigens überall tatsächlich langsam durch. Ist mir in meinem Umfeld auch schon untergekommen.
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@TruthMattersww@sueden.social 2026-07-24 18:16
@abulling@fedifreu.de Ich habe ja vor 45 Jahren auch mal Informatik in Stuttgart studiert. Wie bestehen diese Leute heute dann Klausuren?
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@Dodo_sipping@cupoftea.social 2026-07-24 21:26
@abulling@fedifreu.de ...oder sie werden Politiker. Da ist Inkompetenz ja offenbar kein Bug sondern Feature.
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@hornswroggle@sueden.social 2026-07-24 22:33
@abulling@fedifreu.de Aus der Komödie "Idiocracy" ist eine geradezu prophetische Warnung geworden.
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@sebwilken@mastodon.social 2026-07-25 06:28
@abulling@fedifreu.de Erschreckend. Als jemand, der das gesamte akademische System durchlaufen hat, muss ich aber auch sagen: Entlarvend, dass wir darauf keine echte Antwort haben, da die Bewertung von Studierenden so stark auf dem mechanischen Abfragen von Wissen beruht. Da fällt uns das verschulte Bologna-System nochmal besonders auf die Füße.
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@arthurdent@troet.cafe 2026-07-25 06:57
@abulling@fedifreu.de Eigentlich wollte ich zu Deinem Tröt einen längeren Thread schreiben, habe mich dann aber anders entschieden. Nur so viel: Das #Handwerk im Allgemeinen und meins im Besonderen hat eine sehr ähnliche Entwicklung bereits hinter sich. Mit m. M. n. katastrophalen Folgen. Ich hoffe, Ihr findet Wege, dagegen anzugehen. Es entwickelt sich sonst eine Spirale der Unfähigkeit in allen Bereichen.
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@theseus_life@infosec.exchange 2026-07-25 07:49
@abulling@fedifreu.de Dem muss ich widersprechen.Der Wert eines Diploms kommt nicht vom erlernten Inhalt, welcher nach der Prüfung sofort in Vergessenheit gerät, sondern vom Durchhaltevermögen. LLMs Zeigen nur die völlige Absurdität des Selektionsmechanismus auf.
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@isAutonomous@karlsruhe-social.de 2026-07-25 07:05
@abulling@fedifreu.de Danke für den Bericht. Im beruflichen Umfeld wollen viele Manager solche jungen Studis, "weil sie keine Angst vor KI haben, wie die alten Mitarbeiter". Das wird auch noch zu einem Realitätsabgleich kommen.
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@don@procial.tchncs.de 2026-07-24 18:54
@abulling@fedifreu.de Ich sehe das Problem in der Lehre darin, das man dort keine echten Probleme löst, sondern Aufgaben die konstruiert wurden, um das Lösen von Aufgaben zu erlernen. Wenn man vor realen Problemen steht, dann kann so ein LLM durchaus ein Werkzeug sein, das die eigenen Fähigkeiten stark erweitert. Was man dann noch benötigt, ist die spezielle Fähigkeit die Antworten der Modell zu prüfen und zu hinterfragen. Das ist ziemlich zermürbend weil diese Aufgabenlöser auch dann eine Lösung ausspucken, wenn sie einer Lösung sehr ähnlich ist. Ich habe keine konkreten Vorschläge wie man das in die Lehre einbauen kann, aber es wird das sein, was wir zukünftig noch machen werden, weil uns niemand mehr dafür bezahlen wird, was die LLMs auch können. Ich habe an einer FH studiert, da gab es Professoren, die haben sehr schwere Aufgaben mit uns zusammen an der Tafel gelöst. Wir konnten uns Zuhause vorbereiten, durften aber während der Stunde nichts mitbringen, nur unsere Gedanken zu dem Thema. Ich habe niemals in einer Vorlesung mehr gelernt, als an solchen Tagen.
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@Hachri@mastodon.social 2026-07-25 07:08
@abulling@fedifreu.de Und ich Romantiker behaupte immer, dass jede Prüfung auch immer eine mündliche Prüfung /Verteidigung beinhaltet, bei der dann doch alles auffliegt und der Kandidat mit 0 Punkten und ohne Abschluss das Etablissment verlässt.! Arbeitet ihr bereits an der Änderung der Prüfungsordnung? Hoffentlich!
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@hipsterl0s@openbiblio.social 2026-07-24 17:53
@abulling@fedifreu.de Viel Kraft und gutes Durchhaltevermögen!
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@ulfi@troet.cafe 2026-07-25 14:15
@abulling@fedifreu.de Ich betreute Elektronik Praktikanten und Thesis Schreibende sowie unterstütze auch bei Anwerbungen und kann die Aussage bestätigen. KI ist leider nicht das einzige Problem, weshalb die Qualität zurück geht. Dazu kommt schlichte fehlende Praxiserfahrung, da während Corona viele Praktika schlicht ausgefallen sind, sowie fehlendes praktisches wissen generell.😦 Es wird immer schwieriger, die guten aus der Masse zu finden. Es ist die sprichwörtliche suche nach der Nadel im Heuhaufen.🥴
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@lordkhan@social.cologne 2026-07-24 17:58
@abulling@fedifreu.de danke für den Beitrag. Ich erlebe es im Job mittlerweile auch, dass wir z.B. bei Problemen in Produktion mit Entwicklern in Calls sitzen, die stumpf die Log-Ausgabe in das KI-Tool der Wahl einfügen und hoffen, dass die Lösung ausgegeben wird. Dann werden Code-Schnipsel einfach übernommen und auf die Frage hin, ob sie denn bewerten können, was das nun tut, erhalten wir ein schön formuliertes "wird schon passen". Ich kann deine Sorge daher gut teilen.
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@elronat@chaos.social 2026-07-24 18:12
@abulling@fedifreu.de welche Schritte habt ihr euch überlegt, um dieser "Prompt-(Un)Kultur" entgegen zu wirken bzw. in der Lehre didaktisch mit umzugehen?
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@TobiWu@mastodon.social 2026-07-29 15:09
@abulling@fedifreu.de Vielen, vielen Dank. und trotzdem gibt es Leute im #fedilz , die von einer Welt träumen, in der #lernenmitKI möglich ist und sich als Avantgarde fühlen -_-
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@abulling@fedifreu.de 2026-07-30 19:55
Wie es der Zufall will, war #KI auch gerade gestern Thema auch auf einem der unzähligen Sommer-Abschlussfeste. Das Interesse, aber auch die Sorge war groß und meine Meinung ist bei solchen Events deswegen meist gefragt. So auch gestern. Einen Punkt wollte ich noch unterstreichen, der schon in manchen Kommentaren unter meinem ursprünglichen Post gemacht wurde und der auch gestern wieder aufkam: Was wir heute KI nennen ist ein Tool. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Von wirklicher Intelligenz, so wie wir sie mit dem Vorbild u.a. des Menschen verstehen, sind wir noch meilenweit entfernt. Aber: In den Händen von kompetenten Anwender:innen (siehe Ursprungspost) ist es ein sehr mächtiges Tool, das die Produktivität deutlich steigern kann. Das sehen und erleben wir tagtäglich. Aber nur bei kompetenter Nutzung. In den Händen von inkompetenten Anwender:innen erzeugt es eine fatale Abhängigkeit und ein (oft ungerechtfertigtes) Gefühl von Befähigung, die beide aufgrund der fehlenden, kompetenten Validierung der Ausgaben der KI-Modelle zu fatalen Fehlern führen können. Diese Anwender:innen sind den KI-Tools in gewisser Weise ausgeliefert. Das ist m.E. die realistischere Sicht auf die aktuellen KI-Modelle - zwischen den oft zu lesenden, aber wenig hilfreichen Extremen der Verteufelung und Vergötterung.
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@mancas@social.saarland 2026-07-28 13:51
@abulling@fedifreu.de Meine Gedanken zu AI-Coding: Der Softwareschreiber muss mehr können, er ist jetzt Projektmanager. Er muss die Spec hinterfragen, Schnittstellen definieren, den Code in Abläufen strukturieren, die Codesubroutinen festlegen. Dann diese seinen Mitarbeitern, den AIs, die Erstellung delegieren. Das Ergebnis beurteilen, schlechten Code (Struktur, Ablauf, Schnittstellen, Laufzeiten, ...)erkennen und zurückweisen. Wichtig ist auch, dass der Code das nicht macht was er nicht soll.