Post #2767584
2026-05-12 06:00 UTC
Replies (3)
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@Recherchemeisterin@bildung.social 2026-05-12 06:02
@stephan@sonomu.club @andijah@brotkru.me und dia anderen müssen selbst ran oder schauen in die Röhre.
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@andijah@brotkru.me 2026-05-12 06:02
@stephan@sonomu.club schwierig, mit früher lebenden Menschen zu argumentieren. Gibt ja auch die Ansicht, Bach oder Mozart hätten sich begeistert auf Synthesizer gestürzt, wenn sie welche gehabt hätten. Will sagen, wir können den Vorfahren alles mögliche andichten und werden es nie wissen. (Ich hab nix gegen Synthesizer. Ist nur ein Beispiel.)
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@nielso@digitalcourage.social 2026-05-12 06:07
@stephan@sonomu.club @andijah@brotkru.me Ich vermute, für viele KünstlerInnen ist es halt ein „KI fressen oder von KI gefressen werden“ – wobei die Gefahr besteht, im Nachgang trotzdem gefressen zu werden. Das bezieht sich halt immer auch auf die Gebrauchskunst. Die wenigen, die bisher von ihren originären Werken leben können, können das auch weiterhin. Es stellt sich auch die Frage, in welchem Ausmaß sich das Schaffen der Kunst überhaupt dem kapitalistischen Effizienzgedanken unterordnen kann, ohne seine Kunsthaftigkeit zu verlieren. Ganz ohne KI betrachtet, aber mit KI noch mehr. Letztendlich können wir mit KI natürlich im Kampf um die Aufmerksamkeit noch eine Schippe zulegen, oder mehrere… … das Resultat sind derzeit Gazillionen an Stromgitarrenmädchen-Shorts auf YouTube. Hat mit Kunst dann nix mehr zu tun. Kunst könnte auch eine Gegenbewegung sein. Alles langsam und von Hand. Aber ohne Aufmerksamkeit keine Wirkung. Da kommen wir so schnell nicht mehr raus. Aber noch schneller rotieren mit KI, ist das die Lösung?