#ausl

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Die Begründung des Freibads lautet, dass Personen ohne ausreichende Deutschkenntnisse Sicherheitsanweisungen oder schriftliche Warnungen möglicherweise nicht verstehen und dadurch sich selbst oder andere gefährden könnten. Ich halte diese Argumentation für überzogen. Natürlich müssen Badegäste grundlegende Regeln beachten und auf Anweisungen des Personals reagieren. Wenn jemand das dauerhaft nicht tut, kann und sollte die Person des Geländes verwiesen werden. Aber Menschen bringen sich ständig selbst in Gefahr, sei es im Straßenverkehr, beim Sport oder in anderen Alltagssituationen. Wir akzeptieren dabei grundsätzlich ein gewisses Maß an Eigenverantwortung. Warum sollte ausgerechnet im #Freibad ein so weitgehender Ausschluss gerechtfertigt sein? Entscheidend sollte das tatsächliche Verhalten sein und nicht die Frage, welche Sprache jemand spricht. Wer Regeln beachtet und sich rücksichtsvoll verhält, sollte ein Freibad nutzen können. Und bevor jetzt wieder vorschnell mit #rassismus reagiert wird: Ich sehe darin nicht zwangsläufig #Ausländerfeindlichkeit. Oft ist die einfachste Erklärung die wahrscheinlichste. Für mich wirkt das eher wie eine Entscheidung, bei der man aus einem Sicherheitsgedanken heraus über das Ziel hinausgeschossen ist oder mögliche Folgen nicht ausreichend bedacht hat. Eine Maßnahme kann falsch oder unverhältnismäßig sein, ohne dass automatisch eine diskriminierende Absicht dahinterstehen muss.
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