#algorithmen

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Ein konkretes Beispiel für diese Dynamik sind #Headlines wie „Das #Geheimnis von X, das niemand kennt“, die gezielt die „#InformationGapTheory“ ausnutzen: Die kognitive Lücke erzeugt einen psychologischen #Drang zur Auflösung. Empirische Beobachtungen aus der #Aufmerksamkeitsökonomie belegen zudem, dass die #Optimierung auf die Klickrate häufig zu einer Verflachung der Inhalte führt. Da #Algorithmen emotional geladene #Trigger – etwa #Angst oder #Empörung – stärker belohnen als nuancierte Analysen, verschiebt sich der redaktionelle Fokus systematisch weg von der faktischen Tiefe hin zur emotionalen #Maximierung.
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Die digitale Architektur verstärkt diesen Prozess: #Algorithmen fördern #Echokammern, in denen glatte, reibungsfreie #Botschaften dominieren. Die „algorithmische #Euphemisierung“ – das #Ersetzen kritischer B#egriffe durch #Codewörter, um #Filtermechanismen zu umgehen – führt dazu, dass wir die Fähigkeit verlieren, die Welt in ihrer ungeschönten und damit kritisch notwendigen Form zu diskutieren. Wenn die Medien, die eigentlich die Aufgabe hätten, diese Mechanismen offenzulegen, selbst Teil der #Optimierungslogik werden, schwindet die letzte Instanz der objektiven #Verifizierung.
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Guten Morgen - Tässle Kaffee ☕️? Klare Ansagen: Der Medienwissenschaftler Martin Andree kritisierte die Unterwerfung von großen Teilen des deutschen Journalismus unter algorithmische Konzernmedien wie Google und X. Diese bedrohten durch ihre Monopole auf Aufmerksamkeit längst den weiteren Bestand auch der deutschen Demokratie. Dagegen empfahl er u.a. Mastodon. „Erstaunlich ist, dass die redaktionellen Medien über die Zerstörung der Pressefreiheit selbst kaum berichten. Journalisten sagen oft, man dürfe sich nicht „mit einer Sache gemein“ machen – aber ich halte es für grundfalsch, sich nicht mit der Pressefreiheit „gemein zu machen“. Bei der Spiegel-Affäre hat man das auch getan – zum Glück für Rudolf Augstein. Zuletzt könnten redaktionelle Medien viel stärker alternative Plattformen wie Mastodon oder BlueSky nutzen – und aktiv in den Beiträgen darauf verweisen.“ #Medienethik #Algorithmen #Konzernmedien #Fediversum #Mastodonhttps://rundschau.de/analyse/die-macht-von-google-co-ist-ein-demokratieproblem/
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