@helmholtz @KIT_Karlsruhe Aus der Marketingabteilung aber mit realistischen Einschätzungen. "Denn noch sind zahlreiche hochkomplexe Fragen zu klären: Wie etwa lässt sich das benötigte Tritium, der Brennstoff im Fusionsreaktor, in ausreichender Menge erzeugen? In der Natur kommt er kaum vor. Wie gelangt er außerdem zielgenau ins Innern der Plasmakammer? Die dort ablaufenden Fusionsreaktionen benötigen kontinuierlich Nachschub. Und welche Materialien halten den dabei entstehenden extremen Temperaturen und hochenergetischen Neutronen dauerhaft stand? Bei aller Euphorie rät Fusionsexperte Kirchlechner deshalb zu einem realistischen Blick auf den Zeitplan: Bis ein erstes Fusionskraftwerk kompetitiv Strom liefern wird, werden seiner Einschätzung nach noch Jahrzehnte vergehen."