Elektrine lite

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Michael Seemann

mspro@fnordon.de

<p>dividuum wie du und ich.</p>

Posts

  • Post #4379942

    RE: https://flipboard.com/@newyorktimes/world-5f2k3dqjz/-/a-0j9EvMJHSxaAMBPDx9yR1Q%3Aa%3A3195393-%2F0 man kann die uhr danach stellen.

  • Post #4374025

    RE: https://ard.social/@tagesschau/117036185226314321 palantirs umsatz ist eine brauchbare wasserstandsmeldung zur faschisierung.

  • Post #4335310

    lasst es mich so formulieren: der grassierende rassismus der europäischen regierungen ist die größte geopolitische vulnerabilität der eu. es ist scheiß egal, wie viele panzer und drohnen wir produzieren, wenn man die gesamte eu destabilisieren kann, indem man ein paar menschen auf den weg schickt.

  • Post #4320379

    RE: https://mastodon.social/@tazgetroete/116992840931673700 ein wichtiger weckruf

  • Post #4320378

    die twitch q&amp;amp;a-session von gestern ist draußen. wir sprechen über die trommel, nolans odyssee, faschismus und trauer. https://www.youtube.com/watch?v=Ghbz1fUvGyU

  • Post #4320377

    RE: https://mastodon.social/@tazgetroete/117020790660015493 die „uberresierung“ der argentinischen volkswirtschaft ist bestimmt ne super idee: am ende arbeiten alle für us-unternehmen und alle erarbeiteten margen fließen direkt aus dem land raus.

  • Post #4320376

    wenn ich es so wohlwollend wie möglich ausdrücken müsste, würde ich sagen, dass wir von einem haufen geifernder und einfältiger rassisten regiert werden.

  • Post #4273188

    RE: https://chaos.social/@HonkHase/117012932847183564 wie wäre es mit der palantir-alternative: „nein“. „nein“ ist ein extrem datensparsames produkt aus dem hause „grundrechte“ und installiert einen pfad an der überwachungshölle vorbei.

  • Post #4134961

    der punkt an diesem csd-anschlag ist doch, dass – bevor klar war, dass es ein islamist war – es ebenso wahrscheinlich ein rechtsradikaler gewesen sein könnte, denn von dort sind wir ebenfalls anschläge gegen queers gewöhnt. doch ein rechtsradikaler anschlag hätte nicht die schlagzeilen gemacht, denn der unterschied ist, dass ein islamistischer anschlag immer schon auf eine hohe nachfrage in der öffentlichkeit fällt, also ein gespanntes trommelfell und entsprechend laut verstärkt wird.

  • Post #4006146

    RE: https://ard.social/@tagesschau/116962048268971638 ich denke an dieser stelle müssen wir bei solchen meldungen immer das spiel: „unfall oder pr-coup“ spielen. ich sage: im zweifel pr-coup.

  • Post #3826408

    krasse links no 87 ist draussen, unter anderem über die angriffe der politik auf die gesellschaft, work slop, dem ponzi stage des kapitalismus und die spanner-brillen von meta. https://mspr0.de/krasse-links-no-87/

  • Post #3756630

    RE: https://social.vivaldi.net/@rogerc2738/116905478866363359 wisst ihr noch? epstein?

  • Post #3737865

    transparenz ohne enforcement der regeln = normalisierung von korruption. erstaunlich wie diese formel von wikileaks, snowden, panamapapers, bis trump, merz, spahn, musk, scholz, cumex und epsteinfiles unseren politischen moment beschreibt. jeder „skandal“ war rückblickend eine erlaubnis, die sich zu eben jener erlaubnisstruktur akkumulierte, in der politik heute stattfindet.

  • Post #3711816

    RE: https://mastodon.social/@pallenberg/116894362244818011 tod als news-asset

  • Post #3696283

    machmal denke ich, dass wir in einer so absurden politischen zeit leben, dass sie wahrscheinlich &quot;historisch&quot; sein wird und dann ist ein paar monate später alles noch viel absurder und dann fällt mir ein, dass &quot;geschichtsschreibung&quot; ja eine zukünftige gesellschaft erfordert, lol. #kollaps

  • Post #3686515

    klimakatastrophe mal aus meiner perspektive: ich musste vor drei wochen das erste mal aus meiner dachgeschosswohnung fliehen (meine erste klimaflucht), weil es für mich und meinem hund wirklich gefährlich geworden wäre. es wird nicht das letzte mal gewesen sein, d.h. meine wohnung erfüllt damit den zweck, für die ich sie gemietet habe, nicht mehr das ganze jahr über, tendenz sinkend. das ist ein enormer wertverlust, der nicht nur mich, sondern allein in berlin zigtausende menschen betrifft.

  • Post #3668365

    die cdu demnächst: wir wollen steuerfreiheit ab einer million vermögen, wahlrecht nur für hauseigentümer und ein drittel der bevölkerung zu mastfutter verarbeiten. AUFSCHREI! cdu: ist ja gut ist ja gut, wir einigen uns auf ein 10tel der bevölkerung! die spd jubelt. so geht sozialdemokratie! die presse: endlich hat die regierung handlungsfähigkeit bewiesen!

  • Post #3642690

    meine generelle politische strategie ist, gegen erlaubnisstrukturen zu schiessen. wann immer schlimme dinge durch menschenhand passieren, hat sich jemand die erlaubnis dazu gegeben. da man sich aber niemals komplett allein erlaubnnis geben kann, ist die gegebene erlaunbis immer verankert in anderen erlaubnissen. um zukünftige erlaubnisse zu verhindern und einzuschränken, lohnt es, diese erlaubnisstrukturen zu delegitimieren.

  • Post #3635785

    eine sache, die die cdu von trump gelernt hat, ist die katastrophen übereinander zu stapeln, so dass die empörungsspiralen in unterschiedliche richtungen diffundieren und keinen kollektiven empörungsanker finden und somit daran scheitern, genügend resonanz zu erzeugen.

  • Post #3603312

    hier eine militärtheoretische überlegung: panzer kamen im ersten weltkrieg auf, aber der erste weltkrieg war kein panzerkrieg. erst die wehrmacht plante den angriff auf polen und frankreich explizit als koordiniertes panzermanöver (&quot;blitzkrieg&quot;) und der zweite weltkrieg wurde zum ersten panzerkrieg. ähnlich wird es mit drohnen sein. der ukrainekrieg ist noch nicht der drohnenkrieg. der kommt, wenn ein krieg entlang der capabilities der drohnentechnologie geplant und durchgeführt wird...

  • Post #3599820

    die frage der viablität von demokratie ist ja, inwieweit eine gesellschaft dazu fähig ist, einen konsens über sich selbst zu finden, der nicht bei nächster gelegenheit aufgekündigt wird. demokratie kann über politiken und entscheidungen in der gegenwart abstimmen, aber wenn mit jedem regierungswechsel grundrechte neu ausgehandelt werden müssen, weil man sich nicht einig darüber ist, wer dazugehören soll und wer nicht, dann ist das keine demokratie mehr, sondern bestenfalls kalter bürgerkrieg.

  • Post #3581565

    demokratisches BATNA-design geht so: wenn du immer nur die bessere von zwei schlechten alternativen pfaden sein musst, kannst du die unpopuölärsten dinge tun, weil niemand da ist, dich zu ersetzen. das steckt hinter der architekturentscheidung des &quot;third way&quot;, schröder und den neoliberalen aus dem seeheimer kreis und bei den grünen, die realos. indem die politischen pfade zu grundlegender veränderung gekappt werden, arbeitet die &quot;choice architecture&quot; der demokratie per de...

  • Post #3574917

    wenn der faschismus kommt, macht es sinn, vorher für sich eine frage geklärt zu haben, speziell als jemand, der nicht unmittelbar durch ihn bedroht ist: was bin ich bereit, aufzugeben, um nicht mitzumachen? das eigentum, die karriere, status, privilegien, das eigene leben? denn ein angebot wird kommen.

  • Post #3531835

    RE: https://ruhr.social/@sonjalemke/116849285419275740 egal, ob beim klimaschutz, beim arbeitnehmer*innenschutz oder beim mieterschutz, hat diese regierung einen klaren kurs: den schutz des kapitals vor unseren ansprüchen auf ein lebenswertes leben. und deswegen soll der mieten-squeeze jetzt gesetzlich festgeschrieben werden. glaubt ihr immer noch, dass die politik &quot;für uns&quot; arbeitet?

  • Post #3528223

    die konzentrationslager-topologie ist der der &quot;globalen wertschöpfungsketten&quot; durchaus ähnlich. auch beim aufbau von supplychains ging es immer auch darum, kosten zu externalisieren (umweltkosten, politische kosten, gesellschaftliche kosten). wir externalisieren jetzt halt nur moralische kosten. der supplychain-faschismus ist ein &quot;liberales&quot; zentrum, das den großteil der moralischen kosten seiner faschismus-infrastrukturen an die peripherie ausgelagert hat.

  • Post #3509500

    &quot;das werden sie noch bereuen”. döpfner drohte merz, um ihn in eine zusammenarbeit mit der afd zu pushen. das ist, was ich meine. wenn man die macht der oligarchen zu groß werden lässt, hat man seine demokratie bereits verloren, auch wenn es noch offiziell wahlen gibt. es bedeutet, dass politik mit den oligarcheninteressen ausgehandelt werden muss, statt mit unseren. jetzt müssen wir auf merz hoffen. https://getpodcast.com/de/podcast/wenn-sie-wussten/warum-sich-friedrich-merz-ungerecht-b...

  • Post #3490737

    ich glaube wir unterschätzen den moralischen schaden, den gerhard schröder verursacht hat, als er sich von rosneft hat anstellen lassen. ein exkanzler, dazu ein roter, lässt sich von putin sponsoren? mit dieser erlaubnisstruktur wurde für eine ganze politiker*innen-generation der koruptionspfad plausibel.

  • Post #3431992

    so nochmal richtig: ankündigung: ich mache am dienstag 20:00 uhr einen twitch stream als q&amp;a zu krasse links und zu allem rund um den relationalen materialismus. kommt alle und fragt alles. ich werde versuchen, auf alles zu antworten! https://www.twitch.tv/krasselinks

  • Post #2570911

    egal, ob man sich die geschichte anschaut oder die konflikte der letzten jahrzehnte, dann kann man am bodycount und den geldflüssen recht zweifelsfrei bestimmen, dass das geschäftsmodell &amp;quot;des westens&amp;quot; ist, andere länder aufzumischen, um davon zu profitieren. das ist keine neue analyse und heute offensichtlicher denn je, aber ich glaube, es lohnt sich dennoch zu fragen, wie es kommt, dass es trotzdem immer noch leute gibt, die das anders sehen und warum sie in der mehrheit sind...

  • Post #2570909

    die nachkriegsgeneration hat eine menge scheiß gebaut und ich wünsche mir definitiv nicht ihre welt zurück. aber sie hatten etwas entscheidendes, was uns heute fehlt. angst vor krieg. also so richtige angst. eine angst, die weiß, was krieg bedeutet. die weiß, was absolute fremdbestimmung bedeutet. ständige körperliche unsicherheit. hunger. echter hunger. die meisten von uns hatten in ihrem leben noch keinen hunger. jedenfalls nicht, wie es diese generation definieren würde.