Post #3599820
2026-07-05 07:29 UTC
die frage der viablität von demokratie ist ja, inwieweit eine gesellschaft dazu fähig ist, einen konsens über sich selbst zu finden, der nicht bei nächster gelegenheit aufgekündigt wird.
demokratie kann über politiken und entscheidungen in der gegenwart abstimmen, aber wenn mit jedem regierungswechsel grundrechte neu ausgehandelt werden müssen, weil man sich nicht einig darüber ist, wer dazugehören soll und wer nicht, dann ist das keine demokratie mehr, sondern bestenfalls kalter bürgerkrieg.
Replies (1)
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@mspro@fnordon.de 2026-07-05 07:44
der punkt, den ich machen will ist: wenn fragen, wie "birthright citizenship" in den usa, oder die aberkennung von des passes in deutschland bei falscher meinung, oder gar die remigrationspläne der afd umgesetzt, oder auch nur diskutiert werden, ist die demokratie vorbei. denn keine wechselnde regierung kann den glauben an die sicherheit an dieses recht und der unveräußerlichkeit der dazughörigkeit wieder herstellen und das bedeutet alle – alle! – sind jetzt "geduldet". until they aren't.