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@isotopp@infosec.exchange

2026-09-13 05:50 UTC

Wohnungen haben meistens weniger Außenwand als Haus, und liegen meist zentraler als Häuser. Das heißt Isolierung ist einfacher (kein Dach, nur zwei Außenwände) und Verkehr ist einfacher (kein Ladeanschluß, weil Öffi). Dafür kann man meist weniger machen, es sei denn, die Eigentümerversammlung ist kooperativ. Die Protokolle der letzten fünf Jahre sagen Euch das. Wohnen die selbst in den Wohnungen oder ist das nur Kapitalanlage? Sind das alte Menschen, die ihr Kapital verbrauchen oder junge Menschen, die investieren können und kooperativ sind? Mit dem Kauf bindet Ihr Euch für Dekaden an eine Schicksalsgemeinschaft, und das muß passen. Ihr wollt Menschen, die in der realen Welt leben und nicht in der Vergangenheit. Die aktiv gestalten und den Laden nicht abwohnen. Wenn’s nicht passt, dann passt es nicht.

Replies (1)

  • @isotopp@infosec.exchange 2026-09-13 06:01

    Bei uns waren das in Deutschland und dann noch mal in den Niederlanden jeweils einige tausend Anzeigen, die auszuwerten waren. Kein Grundriss? Weg. Energie über 75 kWh/(a und qm)? Weg. Keine Glasfaser? Weg. Öffi Anbindung Dreck? Weg. Dreiphasig nicht vorhanden? Weg! Heute würde man nach Dach tauglich für PV, Wärmepumpe, Ladeanschluss für Auto gucken, sonst: Weg bzw. Sanierung einplanen. Für die Top 10: Begehung mit Freunden, die was von Handwerk wissen und die Bude dissen. Also, die Dir vorrechnen, was da noch an Arbeit und Geld und Zeit kommt. Am Ende dann vor irgendwelchen Commitments den Gutachter bezahlen und da durch schicken. Und die Investitionen großzügig planen und vom Kaufpreis abziehen, plus drei bis sechs Monate später einziehen (also drei bis sechs Mieten mehr abziehen). Immobilien sind arschig, aber es ist am Ende Dein Arsch, der da frierend und verschuldet drin sitzt. Plane vorher, verhandle hart, und sei nett zu Deinen Handwerkis.

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