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@Beurkeek@peoplemaking.games

Post #789006

2026-03-25 10:30 UTC

Wir schreiben das Jahr 2026 und es ist immer noch üblich, Errungenschaften von Frauen sowie die toxischen Verhaltensweisen ihrer berühmteren (Ehe-)Partner unsichtbar zu machen. Ein besonders anschauliches und kurioses Beispiel: Eine Retrospektive zum 40. Jubiläum der "The Legend of Zelda"-Reihe. Hier heißt es, die namensgebende Prinzessin sei nach Zelda Fitzgerald benannt, der "bildhübsche[n] und smarte[n] Ehefrau des bekannten amerikanischen Romanautors F. Scott Fitzgerald".

Replies (1)

  • @Beurkeek@peoplemaking.games 2026-03-25 10:30

    Von einer Verkürzung zu sprechen, wäre maßlos untertrieben: Zelda selbst war Schriftstellerin, Künstlerin und sogar Prima Ballerina – doch ihre Karriereambitionen wurden von Scott gezielt unterdrückt, um ihre individuelle und finanzielle Eigenständigkeit zu verhindern. Ihr Debütroman wurde von Scott und seinem Verleger radikal gekürzt, seine Veröffentlichung hinausgezögert. Schlimmer noch: F. Scott Fitzgerald machte seiner Ehefrau das Leben auf allen Ebenen schwer und verfolgte das Ziel, sie wieder in einen Nervenzusammenbruch und die Psychiatrie zu treiben. Auch die Entfremdung vom gemeinsamen Kind stand auf seiner Agenda.

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