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@lalonsander@chaos.social

Post #713143

2026-03-20 07:15 UTC

Das Ehe­gat­ten­split­ting be­nach­tei­ligt meist Frauen. Mit einem Antrag ans Fi­nanz­amt lässt sich der Effekt ab­mil­dern. Das nutzen aber nur weniger als 1 Prozent der Paare. Die CDU-Familienministerin drängt zwar auf eine Reform, doch ihre eigene Partei blockiert: https://www.taz.de/!6163942

Replies (4)

  • @achimm@energiewende.social 2026-03-20 10:45

    @lalonsander@chaos.social Nein, das Ehegattensplitting ist ein Steuervorteil für Paare.

    Open ##2729945

  • @wonz1981@troet.cafe 2026-03-20 11:07

    @lalonsander@chaos.social @Malik@mastodon.social Ich lese das immer wieder, aber vielleicht habe ich es auch nicht richtig verstanden und jemand kann es mir erklären. So wie ich das verstehe ist das unterjährig mit den Auszahlungen so, dass ungleich besteuert wird. Allerdings wird mit Steuererklärung, alles zusammen veranschlagt, der Steuersatz für die Hälfte des gemeinsamen Einkommens errechnet und dann das doppelte berechnet. Heißt die Steuern sind in der Ehe unterm Strich meist geringer als bei der Einzel Besteuerung.

    Open ##2729950

  • @kossa@social.kollar.cloud 2026-03-20 12:27

    @lalonsander@chaos.social Mir fehlt bei der Kritik am Splitting immer die positive Erzählung, mit was man es ersetzt. Meine Frau hat Bock auf Karriere, ich litt immer unter der ökonomischen Verwertungslogik meiner Fähigkeiten. Durch Splitting kann ich Hausmann sein, sonst könnten wir es uns nicht leisten. Es befreit mich. Ich finde "wir schaffen das ab, dann sind alle zum (Vollzeit)Arbeiten gezwungen, um über die Runden zu kommen, das ist ein emanzipatorischer Schritt" keine progressive Erzählung.

    Open ##2729952

  • @herdsoft@gruene.social 2026-03-20 18:02

    @lalonsander@chaos.social Ich bin selbständig und meine Frau arbeitet Teilzeit mit Lohnsteuerklasse 3. Meine Selbständigkeit entspricht eher Lohnsteuerklasse 5. Dadurch ist ihr Nettolohn höher. Ihr gefällt das.

    Open ##2729956