Post #647988
2026-03-14 15:47 UTC
Replies (5)
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@kallioke@bildung.social 2026-03-14 15:53
Der Unterschied sieht so aus: Die existenzielle Bedrohung, die permanent über einem hängt, zerrüttet jegliches Gefühl von Sicherheit durch krankmachende Angst - vor dem Briefkasten, vor den Nachbarn, vor Behördenmitarbeitenden. Wenn z.B. im Verkehr eine Unachtsamkeit oder ein Missverständnis zu einem Anschiss führt, dann steckt man das nicht einfach weg. Dann geht oder fährt man weiter und bricht in Tränen aus. Und heult, wenn in einer Arztpraxis selbstverständliche Freundlichkeit geübt wird.
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@miller@ruhr.social 2026-03-14 19:35
@kallioke@bildung.social Ich habe 5 Jahre lang eine ziemlich depressive Phase gehabt und mich zuhause vor der Welt verkrochen. Durch das #Jobcenter habe ich seit letztem Sommer einen 1€-Job und fahre seitdem jeden Tag mit der U-Bahn. Ich habe begonnen, einfach mal grundlos fremde Menschen anzulächeln. Menschen, die überhaupt noch andere Menschen wahrnehmen. Und das fühlt sich gut an, oft lächeln sie zurück, und das kann den ganzen Tag wirken. "Ein Lächeln ist die kürzeste Entfernung zwischen zwei Menschen."
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@mattze@mastodon.social 2026-03-14 20:22
@kallioke@bildung.social Last but not least werden jene (mit Glück) auch irgendwann alt... eventuell behindert... brauchen Hilfe... Mit negativem Blick auf nicht leistungsfähige Menschen, ist das Alter nicht lustig.
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@Bot_Anix@nrw.social 2026-03-14 20:28
@kallioke@bildung.social 🌷
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@grootinside@troet.cafe 2026-03-29 08:06
@kallioke@bildung.social Die Realität sieht ja leider so aus wie das Bild unten.😒 (aus eigener Erfahrung) Widerstand gegen dieses menschfeindliche System und Hater bedeutet aber auch einfach weiter radikal freundlich zu bleiben. 😁 ✊ #refuseToBeAnAsshole