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@lianna@micro.webgarden.click

Post #4512087

2026-08-05 16:17 UTC

@squirrel@norden.social Ich kann mich aktuell über Wasser halten, indem ich selbstständig geworden bin. Ich kann von zu Hause aus arbeiten, d. h. ich muss mich an schlechten Tagen nicht weiter als nur zum Schreibtisch schleppen. Ich kann mir meine Projekte und Kunden selbst aussuchen, je nach Kapazität. Ich kann selbst mir meine Stunden so legen, wie ich sie möchte. Da gehört auch dazu, dass ich mal einen Tag gar nicht arbeite, dass ich einen Zwölfstundentag schiebe, weil ich eine kurzfristige Deadline vor mir oder einfach viel Energie habe, oder dass ich mal von 23 Uhr bis 4 Uhr morgens arbeite, nachdem ich den Tag durchschlafen musste. Das ist natürlich nur meine individuelle Erfahrung und wie bei so vielen Dingen "rutscht" man da eher so rein als dass man sich das gezielt aussucht. Gibt auch viele Nachteile: KV und Altersvorsorge muss selber gemacht werden; wenn man krank ist, gibt es keine Lohnfortzahlung; und um Kunden muss man sich selber kümmern. Man muss halt alles selber machen, von Rechnungen schreiben bis Buchhaltung. Aber ohne die Selbstständigkeit hätte ich nicht überleben können. Einen regulären Job könnte ich nicht arbeiten. Dazu sind meine Tage zu unberechenbar.

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