Elektrine lite

← Feed

@MarcusErpenbach@dresden.network

Post #4436572

2026-06-13 11:22 UTC

Heute und morgen steht die Vorbereitung der ersten Gespräches bei der "Senjoren" Beratung bei der Diakonie an... Es ist schon ein wenig komisch, sich selbst bewußt zu machen, wieweit die eigene Behinderung fortgeschritten ist und was ich alles nicht mehr ohne Unterstützung durch andere kann. Im Alltag nimmt Mensch das als Betroffener ja kaum war oder verharmlost die Einschränkungen. Es ist fast schon "Glück" zu nennen, daß unsere Bundesregierung (incl. den Spezialdemokraten) den Bogen so weit überspannt haben, daß bei mir die Wut zu Widerstand geworden ist. Also wenigstens DAÜR Danke, ihr Volxquäler! https://www.youtube.com/watch?v=vAx9os7aDQ0&list=RDdDER8Uv4O0s&index=4

Replies (1)

  • heute den ersten Termin bei der Senjor Erpse Beratung gehabt. Das paßt schon irgendwie und was nicht paßt, wird passend gemacht. Die Frau ist relativ neu und unerfahren im Bereich "Behinderte"... das heißt: Viel neues brauche ich nicht erwarten, aber ich halte das eher für einen Vorteil als einen Nachteil! Das Wissen habe ich ja generell und Strategien kann ich auch ganz gut. Was einer Nachteile bei mir ist, daß ich manchmal die Bäume vor lauter Wald nicht erkenne, wo andere nur Einöde sehen. Heißt daß ich nicht Situationen objektiv betrachten, wenn ich selber betroffen bin. Da kann sie wirklich helfen. Auch verfalle ich zu schell wieder in alte "Dominanz-Muster", die kontraproduktiv sind, wenn darum geht, andere davon zu überzeugen, daß ich einen regelmäßigen Unterstützungsbedarf habe. Da hilft mir kein Zynismus und kein Schönreden was ich früher alles konnte: Früher ist vorbei und kommt nicht wieder! NIEMALS! ich denke, wir können uns gut ergänzen...

    Open ##4436571