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@ulrichkelber@bonn.social

Post #4435441

2026-08-07 11:14 UTC

Mein gerade noch (durch mich als Radfahrer) verhinderter Beinahe-Unfall mit einem das Stopp-Schild völlig ignorierenden Autofahrer hat mich doch ziemlich aufgewühlt. Die Frage: War das ein Einzelfall? Was, wenn andere weniger Glück haben? Wenn Ältere oder Kinder ihr Rad nicht so schnell beschleunigen können? Deswegen habe ich die Kreuzung des Bröltalradwegs mit der Rheindorfer Straße heute eine halbe Stunde beobachtet und gezählt. Vorneweg, das Ergebnis ist erschreckend. 1 / CONT

Replies (3)

  • @ulrichkelber@bonn.social 2026-08-07 11:14

    Gezählt habe ich Autos, die alleine auf die Kreuzung zufuhren, weil ein Stopp hinter einem stoppenden Auto ja nicht zu bewerten ist. Die Zahlen stadtauswärts sind etwas besser, hier die Zahlen stadteinwärts (gezählt 52 Autos): Gestoppt haben nur gut die Hälfte der Autofahrer:innen (57,7%) dazu kamen noch 5,7%, die ihr Fahrzeug stark abgebremst haben. Da sind übrigens die mitgezählt, bei denen schon ein Fahrrad oder Fußgänger auf der Straße war, als sie sich näherten. 2 / CONT

    Open ##4435440

  • @ulrichkelber@bonn.social Heftig.

    Open ##4476145

  • @knud@mastodon.social 2026-08-07 11:36

    @ulrichkelber@bonn.social Und Verkehrsverwaltungen gehen weiterhin vom Konzept "Unfallstatistik" aus, also werden nur aktiv, wenn an Orten mehr als "normal" Unfälle passieren. Hier in #Heidelberg sind vorbeugende weitgehend unbekannt.

    Open ##4476148