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@Christiansurrey@toot.kif.rocks

Post #4349294

2025-05-02 05:01 UTC

Wenn man sich den ganzen truth/freespeech-Kladdaradatsch anhört, den Faschisten in Stellung bringen, muss man sich als aufrechter Demokratenmensch seines Wahrheitsbegriffes versichern. Eine gute Grundlage ist hier #Focault. Wie ich finde hier ganz gut zusammen gefasst: Das "Wahrsprechen" ist ein subjektiver Akt des Einzelmenschen. Soweit tun genau das Konsorten wie #Trump oder #Afd-Leute, oder auch eben andere Leute und Politiker. Aaaaaaber....der Knackpunkt ist, dass zu diesem Wahrsprechen auch eine ethische "Verletzlichkeit", eine persönliche Rückbindung auf das Gesprochene gehört. Das Gesprochene muss aus dem "Innersten", quasi dem Herzen heraus entstehen. Erweist sich das Gesprochene als falsch, muss auch die Person "beschädigt" sein. Genau diesen Mechanismus aber demontieren Konsorten wie #Trump und #Afd-Leute. Gegen den Faschismus brauchen wir eine klare Zurechnungs-Kultur der Zivilgesellschaft. https://www.gestern-romantik-heute.uni-jena.de/wissenschaft/artikel/sich-aufs-spiel-setzen-post-ironische-subjektivierungsweisen-im-poststrukturalismus > Teil II

Replies (1)

  • @hotbitch@infosec.exchange 2026-08-03 08:25

    @Christiansurrey@toot.kif.rocks Michel Foucault was not simply "anti-democratic." Rather, he criticized liberal democratic societies for exercising power through institutions such as prisons, schools, medicine, and systems of knowledge. He argued that power is present throughout society and that democracy does not automatically guarantee freedom. While he questioned many assumptions of modern democracy, he did not advocate replacing it with authoritarian government. His work is better understood as a radical critique of how power operates than as a rejection of democracy itself.

    Open ##4349293