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@Thalestria@embassy.social

Post #3968307

2026-07-20 19:41 UTC

Ich habe heute viele sehr wichtige Dinge gelernt: 1. Nach einem richtigen autistischen Crash reichen keine drei oder vier Tage um wieder fit zu sein und "normal" weiter zu machen 2. Ich vergesse superschnell wieder einen Crash, gefühlt ist er dann ewig her, dabei sind es nur zwei Wochen. Das hat wohl auch etwas mit meiner Zeitblindheit zu tun. 3. Ich verstehe nicht wie viel ich tue und merke erst, dass es zu viel war, wenn ich wie heute einfach den ganzen Tag nur müde bin und mehrmals einschlafe. 4. Ich muss mir alles notieren und tracken. Crashs und was ich alles mache, weil ich kein Gespür dafür habe, wie viel ich wirklich mache, ich denke immer, ich mach doch nix. 5. Drüber sein und wenn ich wirklich keine oder nur noch sehr wenige Löffel habe äußert sich bei mir in verschiedenen Symptomen, auf die ich achten muss, wie extreme Müdigkeit, Unlust bzw. gereizt sein, einem Krankheitsgefühl, dass mir jegliche Freude abhanden kommt oder auch nur, dass ich spüre, dass ich nicht mehr unbefangen genießen kann. 6. Ich muss auf alle diese kleinen und großen Warnsignal viel mehr achten und dann die Bremse ziehen. #actuallyautistic

Replies (3)

  • @Thalestria@embassy.social gute Analyse. 🫂 Kenn das.

    Open ##3968300

  • @pluvodancisto@squeet.me 2026-07-20 19:49

    @Thalestria@embassy.social Hallo Thalestria, ich wünsche dir, dass du schnell wieder Kraft schöpfst und dich erholst! Deine Warnsignale geben mir übrigens sehr zu denken, denn ich weiß es für mich noch nicht so wirklich, kenne aber die von dir beschriebenen Symptome in dieser Kombination auch.

    Open ##3975486

  • @Thalestria@embassy.social 2026-07-22 06:38

    Gestern habe ich nochmal einiges gelernt. 1. Wenn ich so überreizt und drüber bin, mich schlecht deswegen fühle, dann neige ich dazu planen zu wollen, weil mir das normalerweise gut tut und mir ein Erfolgserlebnis verspricht. Aber in diesem Zustand ist das, als wollte ich Feuer mit Benzin löschen, denn es kostet mich dann weitere Löffel. 2. Mein Pflichtbewusstsein ist extrem stark ausgeprägt. Ich hatte dem Liebsten versprochen zu kochen und das ist so schmerzhaft und quälend, wenn ich dann merke, dass das eigentlich nicht mehr geht. 3. Wenn es mir so mies geht kann es sein, dass ich dann nichts oder viel zu wenig esse, weil ich auf nichts Lust habe. Das aber ist ein weiterer massiver Stressfaktor für meinen Körper, ich bin dann unterzuckert, was noch zusätzlich verstärkt, dass ich nur schwer denken und mich konzentrieren kann. #actuallyautistic #Autismus

    Open ##4006493