← Feed
@honze_net@infosec.exchange
Post #3552682
2026-07-03 06:34 UTC
Es ist schon interessant, wenn man an seinem ersten größeren Inhalten schreibt. Ich habe ja keine Ahnung. Ich bin ein Anfänger. Ich bringe ein paar Fähigkeiten aus anderen Disziplinen mit, die mir eine andere Herangehensweise ermöglichen.
Also ich kann Informatik. Das führt dazu, dass ich mir Tools selber baue. Das verzögert alles, was ich machen will. Ich baue ja erstmal ein Tool. Dann wird es aber schneller, weil ich ein Tool dafür habe.
Ganz konkret geht es mir mit #typst so. Ich schreibe damit meine Inhalte. Meine Inhalte werden von Code erzeugt. Eine Zufallstabelle ist bei mir eine Funktion. Die nimmt Überschrift und Inhalt entgegen. Und dann gibt es eine fertige Tabelle mit automatischer Nummerierung, etc.
Ich habe etwas zu viel Spaß daran Tools zu bauen. Macht ja nichts, können ja auch andere benutzen. Siehe Charakterbogen für 5.5e für D&D. Das skaliert also gut.
Jetzt schaue ich natürlich auch, was andere machen. Natürlich schaue ich mir an, ob ich was lernen kann. Sei es vom Inhalt selber, der Gestaltung oder dem Tooling. Klar schaue ich mir die Metadaten von Dateien an. Oder schaue es mir im Texteditor direkt an. Und da steckt überall so viel Liebe drin. Es ist wundervoll.
Außer bei großen Firmen. Da würde ich erwarten, dass mehr Automatisierung verwendet wird. Nein, da geht viel verloren. Beispiel Lokalisierung: Die Übersetzer bekommen das fertige Produkt und fangen von vorne an. Bei Software sind sie seit Jahrzehnten integriert.
Der Abstand zwischen einem großen Unternehmen und einer Einzelperson mit Hingabe ist von der Qualität der Produkte echt klein geworden.
#pnpde #dnd
Replies (1)
-
@honze_net@infosec.exchange Ich weiß nicht so recht ob ich da d'accord gehen würde. Ich bin ja eher erfreut über die "alternativen" Präsentationsformate, die die erhöhten Ansprüche professioneller Produktionen umgehen. Digitale Formate ohne Druck-Brimborium, Zines, etc.
Wenn Hobbyisten versuchen die "Großen" zu emulieren sind wir jetzt nicht so viel weiter. Hingabe allein zaubert keine Künstler oder Lektoren herbei. Ein guter Index zum Beispiel scheint immer noch Luxus zu sein.
Und wie stellst du dir die i18n-Automatisierung im Verlagswesen vor? Ist ja nicht so dass DTP und CMS hier gar nichts haben, wobei halt selbst die "großen" Rollenspielverlage im Vergleich winzige Unternehmen sind, Küstenzauberer mal ausgenommen.
Open ##3552681