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@stefanmuelller@climatejustice.social

Post #3498506

2026-06-14 16:00 UTC

2/ Interessant war, dass einige Menschen erst vor wenigen Jahren begonnen haben, sich mit der #Klimakatastrophe zu beschäftigen. Ich kenne auch einen Mathematiker, der erst vor zwei Jahren den IPCC-Report gelesen hat. Er ist promovierter Statistiker und hat dann gesagt: Au! Wir müssen was tun. Es gibt Menschen, die sagen: Eigentlich ist allen klar, dass es ein Problem gibt. Daran liegt es nicht. Ich denke aber, dass das falsch ist. Diffus ist da diese Gefühl und das Wissen um eine existenzielle Bedrohung, aber was es genau für jede Einzelne*n bedeutet, ist nicht jedem klar. Die Frage ist: Wer braucht (noch) welche Information? Oder welchen Grund, welche Motivation, sich damit zu beschäftigen?

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  • 3/ Ich habe mich mit Fachleuten unterhalten und einer hat mir von „6° mehr“ erzählt. Bisher kannte ich nur „3° mehr“. #sechsGradMehr geht die Welten durch, die wir bei 2, 3, 4, 5, und 6° bekommen. Bei sechs Grad (800ppm) verdunstet so viel Wasser, dass der Treibhauseffekt des Wasserdampfes überwiegt. Dann kann es zur Totalkatastrophe kommen und die Erde kann die Atmosphäre verlieren. Das bedeutet, dass dann wirklich alles tot ist. Neulich hatte ich mal ein Interview mit einem Pfarrer gepostet, der sich damit tröstete, dass die Schöpfung überleben würde, wenn auch ohne uns. Das wäre i diesem Fall nicht gegeben. Nun ist das ein absolutes Horrorszenario, das wahrscheinlich nicht eintreten wird. Der Grund, warum ich es dennoch hier erwähne, ist folgender: Es gibt immer noch Menschen, die denken: „Och, 3° ist nicht viel. Ich friere eh immer.“ 6° ist nicht viel mehr, aber da ist dann alles aus und vorbei. Vielleicht kann das helfen, sich klarzumachen, dass man nicht in diese Richtung will. https://www.rowohlt.de/buch/mark-lynas-6-grad-mehr-9783644007895

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