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@stefanmuelller@climatejustice.social

Post #3498505

2026-06-14 16:08 UTC

3/ Ich habe mich mit Fachleuten unterhalten und einer hat mir von „6° mehr“ erzählt. Bisher kannte ich nur „3° mehr“. #sechsGradMehr geht die Welten durch, die wir bei 2, 3, 4, 5, und 6° bekommen. Bei sechs Grad (800ppm) verdunstet so viel Wasser, dass der Treibhauseffekt des Wasserdampfes überwiegt. Dann kann es zur Totalkatastrophe kommen und die Erde kann die Atmosphäre verlieren. Das bedeutet, dass dann wirklich alles tot ist. Neulich hatte ich mal ein Interview mit einem Pfarrer gepostet, der sich damit tröstete, dass die Schöpfung überleben würde, wenn auch ohne uns. Das wäre i diesem Fall nicht gegeben. Nun ist das ein absolutes Horrorszenario, das wahrscheinlich nicht eintreten wird. Der Grund, warum ich es dennoch hier erwähne, ist folgender: Es gibt immer noch Menschen, die denken: „Och, 3° ist nicht viel. Ich friere eh immer.“ 6° ist nicht viel mehr, aber da ist dann alles aus und vorbei. Vielleicht kann das helfen, sich klarzumachen, dass man nicht in diese Richtung will. https://www.rowohlt.de/buch/mark-lynas-6-grad-mehr-9783644007895

Replies (1)

  • 4/ Einer meinte, dass man eigentlich nicht 1° oder 1,5° anstreben müsste, sondern weniger. -1 Grad, damit die Wärme wieder neutralisiert wird und sich wieder Eis bilden kann. Weiß nicht, ob das sinnvoll ist. War nur so ein Gespräch beim Essen. Ich halte es für gefährlich, denn wer weiß, was mit den Pflanzen passiert, wenn es wieder kälter wird. Die Frage ist ja auch eine nach den Zeiträumen. Ist alles nicht so einfach. Aber schön wäre es erst mal, wenn wir nicht mehr emittieren würden. Dann könnten wir uns Gedanken darüber machen, wie viel wir nun zurückholen wollen.

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