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@Isabelle_Vannier@literatur.social

Post #2826670

2026-05-15 06:48 UTC

@c_ozwei@graz.social Danke für die Klarstellung im Edit. Allerdings trifft "Solarpunk" vor dem Hintergrund offensichtlich leider auch nicht zu, wenn sich nur Bewohner*innen einer Siedlung für Besserverdienende die Paneele aufs Dach packen können (was sich mit kurzer Recherche bestätigt hat). Will das weder schlecht- noch kleinreden, aber ich seh es mit Besorgnis, dass der Begriff "Solarpunk" mittlerweile in eine Richtung verschoben wurde, die nix mehr mit seiner eigentlichen Bedeutung zu tun hat.

Replies (1)

  • @c_ozwei@graz.social 2026-05-15 07:43

    @Isabelle_Vannier@literatur.social Bitte gerne. Solarpunk ist für mich die Energie-, Klima-, Verkehrswende auch abseits der politischen Entscheidungsträger*innen oder großen Energiekonzerne. Ich möchte da keinen Unterschied zwischen arm und reich machen - wo wäre die Grenze. Was stimmt, ist, dass reichere Menschen sich eher die Solaranlage am Dach leisten können und die geringeren Netzbezüge die Netzkosten für die Nicht-Solar-Besitzer*innen teurer machen. Im Gegenzug sinkt aber der Strompreis für alle in den Mittagsstunden. In Österreich wurden zur gerechteren Kostenverteilung von der damaligen grünen Energieministerin die sogenannten Energiegemeinschaften eingeführt. Dabei können (kleine) PV-Besitzer*innen unter anderem an Mieter*innen ohne PV direkt liefern. https://energiegemeinschaften.gv.at

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