Post #2826671
2026-05-15 07:43 UTC
@Isabelle_Vannier@literatur.social
Bitte gerne.
Solarpunk ist für mich die Energie-, Klima-, Verkehrswende auch abseits der politischen Entscheidungsträger*innen oder großen Energiekonzerne. Ich möchte da keinen Unterschied zwischen arm und reich machen - wo wäre die Grenze.
Was stimmt, ist, dass reichere Menschen sich eher die Solaranlage am Dach leisten können und die geringeren Netzbezüge die Netzkosten für die Nicht-Solar-Besitzer*innen teurer machen. Im Gegenzug sinkt aber der Strompreis für alle in den Mittagsstunden.
In Österreich wurden zur gerechteren Kostenverteilung von der damaligen grünen Energieministerin die sogenannten Energiegemeinschaften eingeführt. Dabei können (kleine) PV-Besitzer*innen unter anderem an Mieter*innen ohne PV direkt liefern.
https://energiegemeinschaften.gv.at
Replies (1)
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@c_ozwei@graz.social 2026-05-15 07:53
@Isabelle_Vannier@literatur.social Ich glaube/hoffe, dass - so wie im Artikel über PV-Kund*innen in Afrika beschrieben - nicht nur die Wohlhabenden PV-Paneele kaufen. https://climatedrift.substack.com/p/why-solarpunk-is-already-happening