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@petros@literatur.social

Post #2767608

2026-05-12 08:34 UTC

@nielso@digitalcourage.social @stephan@sonomu.club @andijah@brotkru.me Ich habe Computergrafik studiert. Da ging es z B. darum, dass nicht mehr jedes Einzelbild im Film wie bei Disneys Schneewittchen gezeichnet wird, sondern nur noch Schlüsselszenen und Figuren, und die dann interpoliert werden. Das hat mit Sicherheit Zeichner:innen etc. brotlos gebracht, aber es hätte ohne auch keinen Pixarfilm gegeben. Bei einem Film, wie bei anderer Kunst, ist die Herstellung nur ein Punkt. Es braucht einen Plot, der gut ist. Das macht keine "KI".

Replies (2)

  • @andijah@brotkru.me 2026-05-12 08:40

    @petros@literatur.social Ich habe lange für ein großes Games-Studio gearbeitet. Klar gab es Assets, die fertig waren und ins Spiel eingebaut werden konnten und es gab auch Animations-Tools und so weiter. Aber wie du sagst, ohne Plot/Gameplay nur die halbe Miete, und wer nicht per Hand zeichnen konnte, konnte auch keine Game Art produzieren. Ich glaube, dass sich die Menschen, die KI in kreativen Jobs einsetzen, auf dem Holzweg befinden. @nielso@digitalcourage.social @stephan@sonomu.club

    Open ##2767609

  • @petros@literatur.social 2026-05-12 08:43

    @nielso@digitalcourage.social @stephan@sonomu.club @andijah@brotkru.me Es hat andererseits aber auch diese sinnlosen Kinderzeichentrickfilme ermöglicht, wie ich sie z.B. auf einer Fähre in der Schleife gerade sah. 57 channels and nothing is on, wie Springsteen singt. Bei der Musik ist das auch nicht anders, es gibt seit Jahrzehnten eine Flut von Muzak im Kaufhaus. Es gibt seit Jahrhunderten nicht nur Bachs. Es gab fahrende Musikanten. Auf Melbournes Brunswick Street spielen jeden Mittwochabend eine Hand voll Bands. Das ersetzt keine KI

    Open ##2767611