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@afuerstenau@norden.social

Post #2718116

2026-04-23 20:39 UTC

@cark@social.tchncs.de Ich fand deine Erklärung gut und interessant und trotzdem klingen "Ich glaube nicht an den Klimawandel" und "Ich glaube nicht an Gott" nicht wie zwei gleichbedeutende Sätze. Ich finde den Nichtglauben an den Klimawandel sollten vor allem Journalist:innen schärfer beschreiben. Vielleicht nicht “Die Person ist dumm" aber z.B. "Die Person leugnet den Klimawandel"? 🤷‍♂️

Replies (1)

  • @cark@social.tchncs.de 2026-04-23 20:47

    @afuerstenau@norden.social Vielleicht fehlt mir da Hintergrundwissen, ob es um eine konkreten journalistischen Text oder ein allgemeines Phänomen geht. Grundsätzlich sehe ich es so: "XY leugnet den Klimawandel" positioniert die:den Autor:in inhaltlich. In dem meisten Fällen schwächt das aber seine Überzeugungskraft als neutraler Präsentator von Informationen. Außerdem holt man sich damit das Problem ins Haus, wo man die Grenze zieht. Natürlich haben Journalist:innen auch Überzeugungen, aber genau so natürlich sind sie auch fehlbar. D.h. wenn die Überzeugungen bei Themen 1, 2, 3 objektiv richtig sind, können sie sich bei Thema 4 irgendwann als falsch rausstellen. Deswegen denke ich: neutral berichten ist in den meisten Fällen langfristig das beste.

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