Post #2718117
2026-04-23 20:47 UTC
@afuerstenau@norden.social
Vielleicht fehlt mir da Hintergrundwissen, ob es um eine konkreten journalistischen Text oder ein allgemeines Phänomen geht.
Grundsätzlich sehe ich es so: "XY leugnet den Klimawandel" positioniert die:den Autor:in inhaltlich. In dem meisten Fällen schwächt das aber seine Überzeugungskraft als neutraler Präsentator von Informationen.
Außerdem holt man sich damit das Problem ins Haus, wo man die Grenze zieht. Natürlich haben Journalist:innen auch Überzeugungen, aber genau so natürlich sind sie auch fehlbar. D.h. wenn die Überzeugungen bei Themen 1, 2, 3 objektiv richtig sind, können sie sich bei Thema 4 irgendwann als falsch rausstellen. Deswegen denke ich: neutral berichten ist in den meisten Fällen langfristig das beste.
Replies (1)
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@afuerstenau@norden.social 2026-04-24 11:38
@cark@social.tchncs.de verstehe deinen Punkt. Irgendwie fehlt mir noch die Einordnung/Gewichtung. Neutral ist ja auch 99% der Wissenschaftler:innen sind sich einig, dass x. Es gibt Einzelmeinung y. Das Wegzulassen, wie das häufig bei Talkshows passiert, wo es dann zwei Meinungen gibt und es so aussieht als wären die gleichwertig oder gleich verteilt.