Post #2718091
2026-04-23 19:08 UTC
Um im gesellschaftlichen Diskurs lösungsorientiert voranzukommen braucht es aus meiner Sicht folgendes:
a) die Bereitschaft für ergebnisoffene ernsthafte inhaltlich kontroverse Debatten
b) das redliche Bemühen die Perspektive der anderen Seite wertneutral nachzuvollziehen
c) eine wirklich umfassendes Verständnis der eigenen Positionen inklusive der Bereitschaft Wissenslücken durch Recherche zu schließen
d) Diskursräume in denen ggf. langwierige ernsthafte kontroverse Debatten geführt werden können, ohne zu versanden oder zu eskalieren
e) Vertreter:innen der anderen Seite, die sich auf eine solche Debatte einlassen.
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Replies (1)
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@cark@social.tchncs.de 2026-04-23 19:09
Ich plädiere dafür, dass wir an a) bis d) arbeiten^*. Und basierend auf meinem humanistischen Menschenbild bin ich optimistisch, dass sich e) dann von allein ergibt. Die alternative Strategie, die andere Seite (d.h. die Anti-Klimaschützer:innen) nicht im Diskurs durch Argumente besiegen, sondern performativ durch "lauteres Schreien" halte ich für nicht zielführend. Damit bleiben unser stärktsten Trümpfe, die auf wissenschaftliche Evidenz gestützten Sachargumente, ungenutzt und gleichzeitig kann die Anti-Klimaschutz-Lobby medial und algorithmisch verstärkt im Zweifelsfall lauter schreien. 11/