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@cark@social.tchncs.de

Post #2718089

2026-04-23 19:07 UTC

Basierend auf *dieser* Analyse liegt der Schluss nahe, dass es nicht reicht, gebetsmühlenartig vom Konsens der 97% aller Klimawissenschaftler:innen etc. zu sprechen. Die beständige Wiederholung zielt allenfalls auf das naive "Glauben" an diese isolierten Fakt, bewirkt aber durch Reaktanz oft das genaue Gegenteil. Um langfristig echtes (d.h. verknüpftes) Verständnis zu erreichen, muss IMHO weiter vorn im Erkenntnisprozess angesetzt werden. Z.B. mit: "Die gleichen physikalischen Methoden, die dafür gesorgt haben, dass dein Smartphone und dein Kühlschrank funktionieren, sagen uns, dass der massenweise Ausstoß von CO2 die klimatischen Lebensbedingungen massiv verschlechtern wird." – "Ja aber Grönland war doch mal grün ..." 8/

Replies (2)

  • @cark@social.tchncs.de 2026-04-23 19:07

    Und dann kann man in die inhaltliche Debatte einsteigen. Klar ist das mühsam, insbesondere da auch knallharte Interessen, weit verbreitete Fehlinformation und psychologische Effekte eine große Rolle spielen. Aber ich halte inhaltliche Diskussionen für zielführender als die plumpe Diffamierung, z.B. den Vorwurf, dass man "Fakten nicht versteht". Das Problem besteht doch meist darin, sich überhaupt *auf eine gemeinsame Faktenbasis zu einigen*. Diese Diskussion wird aus meiner Sicht viel zu selten geführt. Das gilt übrigens nicht nur fürs Klima sondern auch für viele andere kontroverse Themen. 9/

    Open ##2718090

  • @einfachnurRoland@nrw.social 2026-04-23 19:16

    @cark@social.tchncs.de Das gleiche denke ich mir immer wieder, wenn ich zum Arzt gehe: Der hat gar keinen Überblick mehr, der kann auch nur noch glauben, was ihm in seinen 1, 2 Magazinen nahe gelegt wird. Das Problem: das ist ein Fachmann, der das Wissen auf einem aktuellen Stand haben sollte. ...

    Open ##2718108