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@cark@social.tchncs.de

Post #2718088

2026-04-23 19:06 UTC

Wenn Menschen sagen, dass sie "nicht an den Klimawandel glauben" bedeutet das ja nicht, dass sie alle diese Annahmen aus "unserem wissenschaftlichen Gedankengebäude" akzeptieren und dann einfach zu doof sind, den letzten offensichtlich logischen Denkschritt zu gehen. Das Problem ist (aus meiner Sicht), dass sie weiter vorn im Erkenntnisprozess bestimmte Annahmen nicht mittragen oder bestimmte Schlussfolgerungen nicht mitgehen. Wo konkret das "Verständnis-Problem" dann im Einzelnen liegt, ist vermutlich individuell sehr unterschiedlich. Ich glaube aber, dem (publizistischen) Klimaaktivismus würde es gut, tun anzuerkennen, dass ein echtes Verständnis des Phänomens Klimawandel ein nichttrivialer und voraussetzungsreicher Erkenntnisprozess ist. 7/

Replies (1)

  • @cark@social.tchncs.de 2026-04-23 19:07

    Basierend auf *dieser* Analyse liegt der Schluss nahe, dass es nicht reicht, gebetsmühlenartig vom Konsens der 97% aller Klimawissenschaftler:innen etc. zu sprechen. Die beständige Wiederholung zielt allenfalls auf das naive "Glauben" an diese isolierten Fakt, bewirkt aber durch Reaktanz oft das genaue Gegenteil. Um langfristig echtes (d.h. verknüpftes) Verständnis zu erreichen, muss IMHO weiter vorn im Erkenntnisprozess angesetzt werden. Z.B. mit: "Die gleichen physikalischen Methoden, die dafür gesorgt haben, dass dein Smartphone und dein Kühlschrank funktionieren, sagen uns, dass der massenweise Ausstoß von CO2 die klimatischen Lebensbedingungen massiv verschlechtern wird." – "Ja aber Grönland war doch mal grün ..." 8/

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