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@cark@social.tchncs.de

Post #2560721

2026-01-12 21:50 UTC

Das kann doch – bei allen inhaltlichen Differenzen – nicht das Ziel der Mehrheit der Menschen im Fediverse sein. Es braucht daher aus meiner Sicht: - die Einsicht, dass Demokratie Ertragen anderer Standpunkte impliziert, - eine Willkommenskultur für Andersdenkende im Fedi ("Ich sehe zwar viele Dinge anders, aber schön dass du da bist!"), - eine Konzentration auf Sachkritik statt Fundamentalkritik, - mehr dissensfähige Zivilcourage um auf abstoßende Posts angemessen zu reagieren und insgesamt den zivilen Diskurs zu stärken, - mehr Mut zum Muten: wer die Union fundamental ablehnt, dem sei es unbenommen sich mittels Mute- und Block-Funktion individuell ein Unions-freies Fediverse zu klicken, ganz ohne Schmähungen. 3/4

Replies (2)

  • @cark@social.tchncs.de 2026-01-12 21:50

    Ein konkreten Beispiel: Ich halte die Position des Kanzlers zu Verbrennungsmotoren für falsch. Aber mir wäre viel lieber, die Debatte darüber (auch mit all jenen, die seine Position gut finden) würde im Fediverse geführt als auf X, wo Musks Interessen darüber bestimmen, welche Äußerungen Sichtbarkeit bekommen. 4/4

    Open ##2560722

  • @cark@social.tchncs.de Ich glaub wenn man das Fediverse versucht rechter zu machen, damit sich da auch Unionsmitglieder wohlfühlen die 2026 noch immer in der Partei sind, obwohl die heftig nach rechts außen rückt, dann werden wir das Fediverse verlieren und trotzdem keine Unionsmitglieder des Jahres 2026 ins Fediverse holen weil die ja schon da sind wo sie sein wollen - nämlich dort wo die rechte Musik spielt, wo ihre rechten Themen befriedigt werden.

    Open ##2560747