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@cgmelch@mastodon.pnpde.social

Post #2541864

2026-04-27 15:34 UTC

Was macht ihr, wenn ihr in einer Runde sitzt, die euch absolut keinen Spass macht? Es geht wirklich nur um Spass, nicht um Unbehagen oder Schlimmeres z.b. durch Safety Überschreitungen. Und macht es einen Unterschied, ob das eine Runde mit Freunden oder Fremden ist, oder ein 1-Shot oder Kampagne? Hatte ich schon sehr sehr lange nicht mehr, aber ich würde mich interessieren, was ihr da macht. #pnpde

Replies (12)

  • @gorobar@rollenspiel.social 2026-04-27 15:46

    @cgmelch@mastodon.pnpde.social wenn es eine Einzelrunde ist, ziehe ich es durch und versuche, mir nichts anmerken zu lassen und das Beste draus zu machen, um den anderen den Spass nicht zu nehmen (Ausnahme: ich merke, dass es daran liegt, dass es zu viele Mitspielende sind - dann würde ich evtl., idealerweise nach einem kurzen Vier-Augen-Gespräch mit der SL in einer Unterbrechung, aussteigen). An den Mitspielenden mache ich dabei keinen Unterschied.

    Open ##2886472

  • @SunDancer@metalhead.club 2026-04-27 15:55

    @cgmelch@mastodon.pnpde.social Mit Freunden/Kapagne/1-Shot: ansprechen und das Problem beheben. Mit Unbekannten/1-Shot: ansprechen "macht mir keinen Spaß" und dann gehen.

    Open ##2886474

  • @cgmelch@mastodon.pnpde.social wenn es absolut keinen Spaß hat und auch nicht den Anschein macht, dass sich das noch ändern könnte, würde ich es ansprechen und dann aus der Runde aussteigen, wenn es denn nicht änderbar ist. Egal ob Kampagne oder One-Shot. Unabhängig davon ob Bekannte oder nicht.

    Open ##2886475

  • @onkelmarkus@metalhead.club 2026-04-27 16:00

    @cgmelch@mastodon.pnpde.social Hängt schwer davon ab woran es liegt. Wenn das Abenteuer Grütze ist würde ich mit der Gruppen klären ob es nur mir so geht und ggf. was anderes weiterspielen. Wenn ich mit der Gruppe nicht klar komme würde ich den Abend fertig spielen und dann aussteigen.

    Open ##2886476

  • @Morgunin@rollenspiel.social 2026-04-27 16:08

    @cgmelch@mastodon.pnpde.social Eine Zeitlang probiere ich es aus und schaue, ob es an nur eine Phase ist. Wenn sich abzeichnet, dass mich das einfach nicht abholt, dann steige ich aus und begründen klar weshalb. Bisweilen kann das schmerzhaft sein. Es macht jedoch wenig Sinn Zeit zu verschwenden. Meine oder die der Anderen. Als halbwegs erwachsener Mensch kann man damit umgehen, wenn einer sagt „Ja, sorry, taugt mir jetzt nicht so.“ Bisher war es rückblickend immer gut, wenn ich oder andere das so handhabten.

    Open ##2886477

  • @fedithom@social.saarland 2026-04-27 16:17

    @cgmelch@mastodon.pnpde.social Wenn 1-Shot vermutlich durchziehen (sollte ja nicht mehr ewig dauern), anschließend ansprechen. Kampagne mach ich eh nur mit Freunden, und da werden Unebenheiten immer direkt angesprochen.

    Open ##2886478

  • @cgmelch@mastodon.pnpde.social Bei einem Oneshot: Gehen. Bei einer längeren Kampagne ggf. hinterher mal drüber sprechen.

    Open ##2886479

  • @SaltyMonk@mastodon.online 2026-04-27 18:35

    @cgmelch@mastodon.pnpde.social Schwere Frage. Wenn es eine Runde mit Freunden ist, wird jeder dafür Verständnis haben, dass man lieber nach Hause geht und man kann den Charakter ggf. grandios abtreten lassen. Bei anderen Gelegenheiten würde ich durchziehen, wenn es irgendwie geht. Liegt’s an Dir oder an der Runde/dem Spiel? Wenn ersteres würde ich auch gar nichts sagen und hinterher hoffen, dass es beim nächsten Mal besser ist. Wenn zweiteres kann man ja fragen, ob man sagen soll, warum es keinen Spaß machte.

    Open ##2886483

  • @cgmelch@mastodon.pnpde.social Interessante Frage! Bei mir ist der Unterschied, ob Freund*innen oder Fremde, ganz zentral. Bei Freund*innen spreche ich es an. Manchmal direkt in der Sitzung, manchmal hinterher. Bei Fremden schau ich auf die Uhr, und wenn es noch länger als 90min geht, nutze ich die offene Tür. "Ich merke, das holt mich nicht ab, und ich nutze die offene Tür", ist der Standardsatz, den ich mir für solche Fälle zurechtgelegt habe (egal, ob die offene Tür vorher etabliert wurde oder nicht). Und du?

    Open ##2886484

  • @stefanrower@fedibook.de 2026-04-28 08:30

    @cgmelch@mastodon.pnpde.social Kennt Ihr das Konzept des SocialContracts? Wenn Ihr Euch einer Runde anschließt und feststellt, dass sie keinen SPass macht, bringt das zur Sprache. Das hat ja meist einen Grund. Wenn es am Setting liegt, dass sagt es und erklärt, dass Ihr Euren Charakter a) dem DM als NSC übergebt und b) schiebt dem DM eine Nachricht rüber, dass Euer Char nun sterben (oder was auch immer passt) soll, damit Ihr sauber aus der Runde rauskommt ohne diese zu crashen. Vor allem wenn alle anderen Spass zu haben scheinen. Sollten die offensichtlich auch keinen Spass haben, dass redet darüber was man ändern kann. Was ist denn bitte los in unserer Gesellschaft? Schlagt Ihr hier echt das quasi-Ghosting vor? He makes him me nothing you nothiung out of the dust?

    Open ##2886486

  • @cgmelch@mastodon.pnpde.social das ist sehr normal, Leute haben schließlich auf unterschiedliche Weise Spaß und daran ist nichts verwerflich. Weil das so normal ist, aber trotzdem oft aus verschiedenen Gründen für Unsicherheit sorgt, finde ich eine Open Door Policy wichtig: Am Anfang kurz ansprechen, dass es in Ordnung ist die Runde jederzeit zu verlassen und dass nicht erwartet wird, das zu begründen. Meine Erfahrung damit ist: Wo eine Open Door ausgesprochen wird, fühlt man sich idR wohler

    Open ##2886490

  • @cgmelch@mastodon.pnpde.social Das habe ich lange nicht mehr erlebt. Als SL versuche ich, etwas mehr Druck und Tempo zu machen, damit die SC mehr ins Handeln kommen und so mehr Spannung reinkommt. Mehr Input für mehr Story und Interaktion. Als Spieler versuche ich, anderen Leuten zuzuspielen, damit sie wenigstens mehr Spaß haben. Das kann auch für mich selbst heilsam sein. Gerade auf Cons oder mit neuen Gruppen, kennt man die Chemie nicht und da hilft es eventuell, wenn man selbst versucht, Katalysator zu werden.

    Open ##2886491