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@erik@d-64.social

Post #2423504

2026-04-15 13:30 UTC

@alineblankertz@indieweb.social @D64eV@d-64.social Ich sehe diesen fundamentalen, pauschalen Interessensgegensatz nicht. Es gibt viele Anwendungen von KI, die menschenverachtend sind, Überwachung ausbauen und mit unethischen u. illegalen Methoden erstellt wurden. Es gibt aber auch welche, die Barrieren abbauen, repetitive Aufgaben übernehmen und Teilhabe stärken. Gegen erstere stellen wir uns entschieden zu ganz vielen verschiedenen Anlässen, gegen letztere habe ich überhaupt nichts.

Replies (2)

  • @erik@d-64.social 2026-04-15 13:31

    @alineblankertz@indieweb.social @D64eV@d-64.social Mir ist auch nicht ganz klar, ob du generell nicht davon ausgehst, dass KI-Anwendungen Produktivitätsgewinne mit sich bringen (bin da bei vielen Anwendungen auch skeptisch, aber das behauptet unser Papier auch nicht - nur falls es dazu kommt, sollen sie sozialisiert werden) oder ob du dich daran störst, dass KI als Bezugspunkt für die politischen Forderungen auftaucht (das liegt an der thematischen Ausrichtung des konkreten Papiers).

    Open ##2423505

  • @erik@d-64.social @D64eV@d-64.social So viel wurde geschrieben darüber, wie die Entwicklung von "KI"-Modellen Ausbeutung befeuert (data labour, Aneignung von Arbeitsergebnissen etc) & wie Unternehmen "KI" einsetzen, um Arbeit zu entwerten (Lohnforderungen drücken etc). Der Verweis auf unbedeutende Nischenanwendungen von "KI" lenkt davon ab, dass erstere der Grund sind, warum Unternehmen in "KI" investieren. Wenn es letztere gibt (woran ich zweifle, wenn man alle Auswirkungen einbezieht), sind sie bestenfalls Beifang.

    Open ##2423507