Post #2242834
2026-05-07 10:19 UTC
Replies (4)
-
@ju_les@mastodon.social 2026-05-07 10:22
Und es bringt ein bisschen auf den Punkt, warum ich dabei zunehmend ein schlechtes Gefühl habe. Dieses Schematische, dieses Weglassen von eigener Intuition und eigener Gespür fürs Kind. Stattdessen: Sage einfach das, dann passt das schon. (Egal, ob bei deinem Kind ja vielleicht was anderes besser helfen könnte.) Noch dazu wird unterschwellig Angst gemacht: Wenn du was anderes sagst, ist das schlimm! Wenn du das hier nicht so sagst, kannst du später nicht von den Benefits profitieren! 2/3
-
@Zahlenzauberin@dresden.network 2026-05-07 10:42
@ju_les@mastodon.social ich finde die Ansprüche der Bedürfnisbubble wahnsinnig überfordernd. Natürlich möchte ich, dass meine Kinder reflektiert mit ihren Gefühlen umgehen können ohne die vielen Umwege dahin, die ich machen musste. Und klar ist so mancher Standard Elternsatz wirklich hinderlich oder gar verletzend. Aber wenn ich eins gelernt habe als ich mich aus der Wochenbettdepression rausghangelt habe dann ist es das Kinder auch groß und zufrieden werden wenn wir nicht perfekt sind. Und ehrlich, an irgendwas müssen sie sich ja auch abarbeiten wenns ums Abnabeln geht.
-
@quidcumque@rheinhessen.social 2026-05-07 10:42
@ju_les@mastodon.social ich werde ja bei "wir" und "immer mehr" schon skeptisch. "Immer mehr" im Vergleich zu wann? 1900? 1950? 1980? 2010? Und wer genau? (Ich stimme dir aber zu, dass Kinder resilient sind und es meist "vertragen", wenn Dinge ungünstig formuliert sind, aber die Beziehung passt.)
-
@Drude@literatur.social 2026-05-08 07:09
@ju_les@mastodon.social Was vielleicht dazu passt: Ich habe schon vor Jahren etwas dazu gelesen, dass viele Kinder kaum noch unverplante, ungeregelte Zeiträume ohne Anleitung haben.