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@chrisp65_3@social.vivaldi.net

Post #2175635

2026-05-03 01:46 UTC

@Seitansbraten@chaos.social @ExtraFlauschig@chaos.social @RostundRad@sueden.social Da ich ein sehr empathischer Mensch bin, der möglichst niemandem weh tut, will ich auch Dir nicht weh tun, doch die Frage zu beantworten, täte das vielleicht. Mit "niemandem" meine ich wirklich "niemandem". Jedes Leben hat ein Recht auf Leben. Das gilt für Tiere als auch für Pflanzen, Pilze, andere Eukaryoten und selbst für Mikroorganismen. Der Mensch, Homo Sapiens, ist für mich ein Teil des Tierreichs und nichts besonderes. Dennoch töte ich mit jedem Schritt Leben unter meinem Fuss. Und ich kenne keinen vegan lebenden Menschen, der das vermeiden kann oder auch nur will. Ich kenne mehrere Veganer, denen es nicht einmal etwas ausmacht, eine Mücke, also ein fühlendes Tier, zu erschlagen. Ihm bringt dessen Tod keinen Nutzen, denn die Mücke steht eher nicht auf seinem Speiseplan. Und gestochen hat sie zu diesem Zeitpunkt meist eh schon. Sie braucht das Blut zur Arterhaltung. Daher vermeide ich es, einer Mücke das anzutun. Meine Bekannten, die glauben vegan zu sein, fahren Auto. Eine todbringende Gefahr für alles Leben, was aus meiner Sicht daher antivegan ist. Aber sie glauben, das für ihre Überleben tun zu müssen und ich stehe ihnen das Recht zu, ein artgerechtes Leben zu führen. Brauch ich für meins nicht. 1/x

Replies (2)

  • @Seitansbraten@chaos.social @ExtraFlauschig@chaos.social @RostundRad@sueden.social Andererseits sehe ich auch in der Pflanze das Leben. Der niedergetretene Grashalm leidet auch, wird sich meist wieder erholen. Komischerweise fühlt kaum jemand mit ihm, aber bei einem sterbenden Baum sehe ich mehr Leuten an, dass sie mitfühlen. Das ist wohl eher eine philosophische Betrachtung, doch will auch der Philosoph leben und wird den Keim des Lebens, wie ein Getreidekorn, verspeisen. So haben eben auch Zuchttiere ihr Lebensrecht. Würde der Mensch sie nicht nutzen, sterben sie aus. Auf einem Biobauernhof, wo die Kälber bei ihren Müttern bleiben dürfen, melkte ich selbst schon eine Kuh. Nachdem ihr Junges gesäugt war, kam sie zur Bäuerin und "bat" darum, gemolken zu werden. Die überschüssige Milch ist der Kuh unangenehm, kann sie gar krank machen. Und dann durfte ich sie melken. Anschliessend spürte ich eher ihre Dankbarkeit als ein Gefühl von Missbrauch. Sie, die Kuh, war nun einmal da und mit ihr die Milch im Eimer. Warum selbige nicht nutzen? 2/3

    Open ##2175636

  • @Seitansbraten@chaos.social 2026-05-03 07:44

    @chrisp65_3@social.vivaldi.net @ExtraFlauschig@chaos.social @RostundRad@sueden.social du bist nicht empathisch. Du trittst genauso auf Ameisen und auch ansonsten unterscheidet sich dein Verbrauch/Leben nur in einem Punkt von dem von Veganen: du verzichtest bewusst nicht auf Tiervernutzung. #goVegan

    Open ##2175642