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@chrisp65_3@social.vivaldi.net

Post #2175636

2026-05-03 01:49 UTC

@Seitansbraten@chaos.social @ExtraFlauschig@chaos.social @RostundRad@sueden.social Andererseits sehe ich auch in der Pflanze das Leben. Der niedergetretene Grashalm leidet auch, wird sich meist wieder erholen. Komischerweise fühlt kaum jemand mit ihm, aber bei einem sterbenden Baum sehe ich mehr Leuten an, dass sie mitfühlen. Das ist wohl eher eine philosophische Betrachtung, doch will auch der Philosoph leben und wird den Keim des Lebens, wie ein Getreidekorn, verspeisen. So haben eben auch Zuchttiere ihr Lebensrecht. Würde der Mensch sie nicht nutzen, sterben sie aus. Auf einem Biobauernhof, wo die Kälber bei ihren Müttern bleiben dürfen, melkte ich selbst schon eine Kuh. Nachdem ihr Junges gesäugt war, kam sie zur Bäuerin und "bat" darum, gemolken zu werden. Die überschüssige Milch ist der Kuh unangenehm, kann sie gar krank machen. Und dann durfte ich sie melken. Anschliessend spürte ich eher ihre Dankbarkeit als ein Gefühl von Missbrauch. Sie, die Kuh, war nun einmal da und mit ihr die Milch im Eimer. Warum selbige nicht nutzen? 2/3

Replies (1)

  • @Seitansbraten@chaos.social @ExtraFlauschig@chaos.social @RostundRad@sueden.social Ziel sollte es sein, das Leid auf der Welt zu minimieren. Massentierhaltung verursacht viel und ist nicht notwendig. Das Problem sind nicht die Menschen, die nur "artgerecht" leben wollen, sondern die, die "ihr täglich Fleisch" brauchen, was eher für den Allesfresser Mensch nicht Artgerecht ist. (Von regionalen Eigenarten mal abgesehen, wo die Inuit leben, wächst nicht viel pflanzliches.) Darum habe ich keine Gewissensbisse, wenn ich ein-, zweimal im Monat Fisch esse. Auf Fleisch und auch auf Milch verzichte ich, um nicht die Massentierhaltung zu fördern. So auch auf Fisch aus Massentierhaltung. Massenpflanzenhaltung lehne ich jedoch auch ab, wenn es auch fast nicht möglich ist, ohne zu überleben. Immerhin schaffe ich das im Spätsommer und Herbst, da kann ich selbst ernten. Zudem ist meine ganze Lebensführung lebensfreundlich. Bewege mich fast ausschliesslich zu Fuss. Weitere Strecken mit der Bahn kommen ein-, zweimal im Jahr vor. Und dazu noch möglichst kein Kunststoff aus fossilen Rohstoffen. Selbst der Strom, den ich verbrauche, ist selbst erzeugt, teils Solar, teils durch Körperkraft. Wünsche noch einen schönen Sonntag und hoffe, niemanden zu sehr geschockt zu haben. 3/3

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