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@Reinald@nrw.social

Post #1992209

2026-04-26 07:25 UTC

Es gibt einfach gesellschaftsschädliche Branchen. Die Finanzwirtschaft ist einer davon. Ein persönliches Konto für Zahlungsverkehr braucht keine Bank - das könnte auch ein öffentlicher Service sein wie der Stromanschluss. Aber alles rund um "Geldanlage" und "Versicherungswirtschaft" dreht sich nur noch um Umverteilung nach oben. Aggregation von Geld und Vermögenswerten. Und ist gänzlich unproduktiv. Schafft keinen gesellschaftlichen Mehrwert. Kann ersatzlos weg.

Replies (1)

  • @Reinald@nrw.social 2026-04-26 07:36

    "Ohne Aktien gäbe es keine Eisenbahn": natürlich ist diese Aussage richtig. Und gleichzeitig ist das ein Strohmann. Die öffentliche Hand könnte solche Investitionen tätigen, via Geldschöpfung. Und die Menschen bezahlen, die daran Arbeiten. Dass die öffentliche Hand "mangels Geld" keine Gestaltungsmittel hat, ist ein kapitalistisches Märchen, das seit vielen Jahren erzählt wird. Damit auch Herrschaftsstrukturen Geld leihen müssen. Infrastruktur ist öffentliches Eigentum.

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