Post #2222631
2026-04-26 07:36 UTC
"Ohne Aktien gäbe es keine Eisenbahn": natürlich ist diese Aussage richtig. Und gleichzeitig ist das ein Strohmann. Die öffentliche Hand könnte solche Investitionen tätigen, via Geldschöpfung. Und die Menschen bezahlen, die daran Arbeiten. Dass die öffentliche Hand "mangels Geld" keine Gestaltungsmittel hat, ist ein kapitalistisches Märchen, das seit vielen Jahren erzählt wird. Damit auch Herrschaftsstrukturen Geld leihen müssen.
Infrastruktur ist öffentliches Eigentum.
Replies (1)
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@Reinald@nrw.social 2026-04-26 08:19
Das gleiche gilt für Versicherungen: wäre unsere Gesellschaft solidarisch, bräuchte es Versicherungen gar nicht. Versicherungen leisten nichts. Sie monetarisieren ein Gefühl. Egal welches Segment - sie versuchen (Existenz-)Angst zu monetarisieren. Und wenn ein Versicherungsfall eintritt, versuchen sie sich noch vor der Leistung zu drücken. Das einzelne Extremereignis (Gebäudebrand durch Blitzschlag) könnte eine solidarische Gesellschaft auch auffangen, wenn es eintritt. Oder eine Erkrankung.