Post #1808875
2026-04-28 13:55 UTC
Replies (13)
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@lichtscheu@troet.cafe 2026-04-28 14:16
@AnyaKarl Man könnte glauben, es ist eigentlich nicht so schwer zu verstehen.
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@nilz@norden.social 2026-04-28 15:22
@AnyaKarl Davon abgesehen geht es niemanden was an. 😑
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@FvomB@norden.social 2026-04-28 20:02
@AnyaKarl Sorry, ich möchte das nicht. Ich möchte nicht das mein Gemüse wie Fleisch aussieht und danach schmeckt. Wer Fleischgeschmack haben will, der wird seine Glück nicht in den Ersatztprodukten finden. Die Zutanlisten bei diesen Laborprodukten stimmt michoft sehr nachdenklich ob das noch super healthy ist. Woher kommt das eigentlich, das Veggi und Veganer Ersatzprodukte wollen? 🤔
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@Macnutzer94@sueden.social 2026-04-29 08:00
@AnyaKarl Seit Mitte der 90er esse ich kein Fleisch mehr (Fisch und andere Meeresfrüchte hab ich zwar lange Zeit noch gegessen, aber das ist ein anderes Thema). Damals gab es keine Fleischersatzprodukte. Hab mich dann eben auf Nudeln und Reis mit Gemüse beschränkt. Nachdem neue Lebensmittel rausgekommen sind hab ich gern mal davon probiert. Nicht alles hat überzeugt, aber Tofuhack für eine Bolognese oder für Chili sin Carne, Bratwürste... betrachte ich seither als willkommene Ergänzung. 😋
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@Elischeva91@babka.social 2026-04-29 08:47
@AnyaKarl Geht mir auch so. Mir ist egal, ob meine Frikadelle aus Hackfleisch oder Kichererbsen und Nüssen besteht. Ich brauche kein Fleisch. Nur der Gatte. Aber der versteht mein Argument nicht, dass der, der Fleisch essen will, auch bereit sein muss, das Tier dafür zu schlachten. Wenn du nicht morden willst, dann iss halt kein Fleisch.
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@T3Z@rollenspiel.social 2026-04-29 09:57
@AnyaKarl Genau das. Ich steh auf McDoof, aber will da nicht mehr essen, also her mit dem veganen Burgern. Ich versteh auch das Argument mit ungesund nicht. Als wäre die Wurst aus dem Supermarkt gesund und nicht voller Konservierungsstoffe, Zucker und zu viel Salz. Geht um Genuss, der möglichst ohne Leid und Tod daher kommt.
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@araucana@hessen.social 2026-04-29 10:01
@AnyaKarl Hm. Nächstes mal beim Steaks machen, versuche ich mal eine rechteckige Form. Dann brauchen wir nur auch rechteckige Brötchen. Bäcker mal fragen. Vurst könnten wir mal kugelförmig versuchen. In ein ausgehöltes Brötchen packen. Muss da mal drüber nachdenken. Geht ja gar net, dass das vegane Zeug die Form von nem Tier hat.
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@DerGiga@troet.cafe 2026-04-29 10:10
@AnyaKarl Patty / Burger / Schnitzel: Wenn du etwas gleichmäßig braten willst, ist das die optimale Form. ...und als ob es einen Burger Geschmack gäbe... Wenn es Rind und Chicken gibt, warum sollte dann Gemüse nicht als eigene Richtung gesehen werden?
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@KopfKrieg@chaos.social 2026-04-29 10:14
@AnyaKarl Für mich hat es damals auch den Umstieg weg von Fleisch deutlich vereinfacht. Mittlerweile sind Fleischersatzprodukte in meiner Ernährung eher die Ausnahme, weil es so viel besseres gibt. Man kennt es nur oft nicht (*hier schwärmen über Tofu einfügen, und so viel leckere Gerichte ganz ohne Fleisch, die ich schlicht nicht kannte*)
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@AngelaCarstensen@norden.social 2026-04-29 11:36
@AnyaKarl Wenn ich an einer Dönerbude vorbei gehe, aus der es nach gegrilltem Fleisch riecht, denke ich nach 31 Jahren ohne immer noch "Das riecht echt geil!" Ich will es trotzdem nicht essen, diese Reflexe sitzen allerdings einfach manchmal tief.
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@zynaesthesie@mastodon.social 2026-04-29 12:25
@AnyaKarl Was das Aussehen angeht: ich würde gerne mal mit einem militanten Fleischesser darüber diskutieren, ob eine Bratwurst nur dann akzeptabel ist, wenn sie original vom Bratwurstbaum kommt. Einfach Fleischreste kleinschreddern und noch andere Sachen beimengen und dann alles in Därme pressen, das kann doch nicht im Sinne eines richtigen Fleischessers sein, der braucht doch ein totes Tier in der Pfanne, oder!?
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@DerGiga@troet.cafe 2026-04-29 12:55
@AnyaKarl Wow, nochmal Danke. Als Veganer ist da jetzt nichts neu für mich, aber JETZT hat es *klick* gemacht: Wir beantworten hier die falsche Frage. Kognitive Dissonanz: Dieses Missverständnis ist wichtig. Es ist ein Verteidigungsmechanismus. Die kennen die Probleme mit Fleisch und können die eigentlich nicht vor sich selbst verteidigen. KD ist meist die Frage: "Bin ich ein Arschoch?" Wenn "Ja." -> Verhaltensänderung oder Rechtfertigung. Sie externalisieren ihren Widerspruch auf uns.
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@stekopf@mstdn.social 2026-04-29 18:30
@AnyaKarl Ich werde da immer daran erinnert, wie eine Verwandte mal in einer Diskussion zum Thema #Veganismus als Argument brachte: "Fleisch schmeckt mir aber." Ich war damals nicht darauf vorbereitet, weil ich NIE gesagt hatte, daß ich #vegan esse, weil mir Fleisch nicht schmecken würde. Meine Vermutung dazu ist, daß viele nicht damit klarkommen, daß ihnen etwas schmeckt/gefällt/sich gut anfühlt, das schädlich od. amoralisch sein könnte, iSv: "Was sich gut anfühlt, ist auch immer richtig." 😬