Elektrine lite

← Feed

@rufposten@social.tchncs.de

Post #1547544

2026-04-20 07:42 UTC

RE: https://flipboard.com/@heiseonline/newsticker-pptkiuk3z/-/a-FOQhJCn9QbKKXZepror1Rg%3Aa%3A2831390041-%2F0 Habe da andere Schlussfolgerungen als die Landesdatenschutzbehörden, zumindest was den Bereich Onlinetracking angeht. Die Zunahme an Verstößen geht hier auch auf das Konto der Behörden selbst. Wenn keine Bußgelder verteilt und kommuniziert werden, wenn es keine Abschreckung gibt, wenn selbst sensible Websites wie Medizinportale trotz Beschwerden jahrelang mit Werbetracking ohne Einwilligung Gewinne machen dürfen, ohne dass die Behörde trotz vorliegender Beschwerde und massiver Datenschutzgefahren einschreitet, dann läuft in den Behörden selbst ordentlich was falsch. Man könnte mit den vorhandenen Ressourcen durchaus viel effektiver abschrecken, wenn man wollte. Fehlt nur der politische Wille, den Unternehmen im Bundesland auf die Füße zu treten.

Replies (3)

  • @Aakerbeere@mastodon.social 2026-04-20 08:27

    @rufposten ist der #Datenschutz wie er derzeit umgesetzt wird, sowieso nicht nur ein ZAHNLOSER Papiertieger? 🤨 Da sitzen 3 bis 4 People in einem Büro und sollen den Datenschutz von ganzen Bundesländern überwachen Mensch stelle sich vor, so wäre die Polizei, Zoll, Steuerbehörde oder andere Behörden aufgestellt

    Open ##1586754

  • @fpb@brotkru.me 2026-04-20 10:39

    @rufposten – Diese unendlich wirkende Nachsicht ist eine indirekte Wirtschaftsförderung, scheint mir manchmal. Ja, es fehlt es den Aufsichtsbehörden am Personal, die für Websites u.a. Medien mit Rechtsverstößen eigentlich anfallende Masse von Bußgeldverfahren überhaupt durchzuführen, aber ein paar Dutzend abschreckende Verfahren pro Jahr, deren Ausgang einschließlich Bußgeldhöhe auch anonym veröffentlicht werden, hätten schon eine gute Signalwirkung.

    Open ##1586756

  • @domasla@social.tchncs.de 2026-04-20 12:00

    @rufposten Nirgends wäre das massenhafte Anstupsen einfacher als bei Internetauftritten. Die verraten ihre Nonkonformität praktisch selbst. Kleine Agenturen binden ihren Kunden oft Elemente ohne Chance auf Zulässigkeit ans Bein. Wenn man sie sensibilisiert (gern indem Rückforderung des Honorars bei untauglichen Auftritten Mode macht), wäre die Hälfte schon besser. Dagegen wird es den großen Betreibern wohl bewusst sein, auf welcher Seite der Grenze sie sich bewegen. Sie könnten den Aufwand für zulässigere Umsetzung leisten. Bzw. abschreckende Bußgelder zahlen. D., der fast auf jeder Seite was findet und der sich auch wundert, dass man ganz selten nur von Einzelnenn hört, die ihre Besucher weniger über den Tisch ziehen. Nach Klage, Abmahnung, oder auf Anregung einer Aufsichtsbehörde.

    Open ##1586757